Fehlercode: %{errorCode}

Ab jetzt Starter? Jones äußert sich nach Sieg zu seiner Rolle

kicker

Auf die Frage nach einer möglichen Quarterback-Diskussion in San Francisco stellte Jones nach dem Spiel unmissverständlich klar: "Sie haben mich hierhergeholt, um als Backup zu spielen, und das ist mein Job. Brock ist der Starter dieses Teams." Purdy hatte zuletzt trotz seiner Zehverletzung gespielt, war nach einem erneuten Rückschlag aber noch nicht voll fit. Jones ergänzte: "Ich will nur ein paar Siege für ihn holen, damit es uns später in der Saison hilft. Am Ende geht es nur darum."

Der 27-Jährige weiß, wovon er spricht: "Ich war selbst Starter, und da willst du, dass dein Backup reinkommt und Spiele gewinnt. Denn am Ende kann das den Unterschied machen, ob du in die Playoffs kommst oder nicht."

Rückhalt im Team - Zahlen untermauern das Vetrauen

Innerhalb der Mannschaft genießt Jones nach seinen starken Vorstellungen vollstes Vertrauen. Left Tackle Trent Williams fand auf der Pressekonferenz nach dem Sieg deutliche Worte: "Ein absoluter Wettkampftyp. Es ist kein Wunder, warum er so hoch gedraftet wurde und warum alle so viel von ihm halten. Er hat ein enormes Potenzial - und er ist einfach ein richtig cooler Typ."

Auch Head Coach Kyle Shanahan lobte seinen Quarterback: "Er hat alles rausgehauen. In der ersten Halbzeit war er unglaublich. In der zweiten Hälfte hat er ein paar Schläge abbekommen, aber er hat sich durchgebissen."

Beim dramatischen Sieg gegen die Rams warf Jones 342 Yards und 2 Touchdowns bei 33 von 49 Pässen. In seinen drei Starts in dieser Saison hat er nun 905 Yards, 6 Touchdowns und nur eine Interception auf dem Konto. Vor allem aber: Die 49ers haben alle drei Partien mit Jones als Starter gewonnen - ein Beweis, dass das Team selbst in Purdys Abwesenheit konkurrenzfähig bleibt.

Zwei Starter in einem Team?

Auch wenn Shanahan noch keinen Grund für eine Diskussion sieht, ist die Begeisterung bei den Fans groß. Mit Purdy und Jones verfügen die 49ers aktuell über zwei Quarterbacks, mit denen sie gewinnen können. Eine Luxus-Situation in einer Liga, in der viele Teams schon mit einem Starter Probleme haben.

Für die 49ers war der Sieg bei den Rams ein weiterer Beweis ihrer Tiefe und Widerstandskraft.