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49ers jubeln dank Purdy spät - Erste klare Packers-Ansage

kicker

Purdy wirft - und die 49ers siegen zum Start

Brock Purdy und die 49ers waren bekanntermaßen vergangene Regular Season auch aufgrund von etlichen Verletzungssorgen weit hinter der eigenen Erwartungshaltung zurückgeblieben - Rang 4 in der NFC West.

Und auch zum Start der Regular Season lief nicht alles rund im Hause San Francisco - ein langanhaltender 7:10-Rückstand ließ genauso grüßen wie zwei Interceptions von Brock Purdy. Der seit Mai auch teuer bezahlte Quarterback warf auswärts in Seattle am Ende des Tages auch für 277 Yards und zwei Touchdowns - und zwang die unbequemen Seahawks doch noch in die Knie. Allen voran mit seinem noch abgelenkten Touchdown-Pass kurz vor Spielschluss auf Tight End Jake Tonges, der schon seit 2022 in der Liga ist und bis zu dieser Week 1 noch nie einen Catch gehabt hatte, zum 17:13-Endstand.

Auf dem Weg zu diesem knappen Sieg halfen übrigens auch Receiver Ricky Pearsall mit 108 Yards, Fanliebling George Kittel mit einem Score und der rechtzeitig fit gewordene Running Back Christian McCaffrey, der es auf über 140 Total Yards als gewohnte Allzweckwaffe brachte. Obendrein auch noch Top-Verteidiger Nick Bosa, der bei der späten Aufholjagd Seattles mit Sam Darnold (150 Yards, Fumble) einen entscheidenen Strip-Sack setzte.

Denver lässt Ward hart landen

Ganze sechsmal mit einem Sack versehen wurde derweil Cam Ward. Der First Overall Pick im diesjährigen NFL Draft landete allgemein hart bei seinem ersten NFL-Auftritt. Der neue Hoffnungsträger der Tennessee Titans brachte obendrein gegen eine zugegeben ohnehin harte Defense aus Denver nur zwölf seiner 28 Pässe für überschaubare 112 Yards an - kein Touchdown, keine Interception und ein Fumble rundeten sein erstes Bild auf großer Bühne ab.

Auf der anderen Seite wusste bei den Denver Broncos auch Bo Nix nicht groß zu glänzen - neben immerhin 176 Yards samt Touchdown-Pass unterliefen dem Zweitjahres-Quarterback zwei Interceptions plus Fumble. Entscheidend beim 20:12-Sieg des Favoriten war somit vielmehr das Laufspiel, bei dem R.J. Harvey (70 Yards) und J.K. Dobbins (63 Yards plus TD) zusammen mit Nix über 150 Yards abrissen.

Gefeierter Parsons - und abliefernde Packers

Detroit will hoch hinaus, das hatte der deutsch-amerikanische Receiver Amon-Ra St. Brown vor der Spielzeit klargemacht. In Week 1 beim Gastspiel im Lambeau Field kassierten die Lions allerdings eine Abreibung auf mehreren Ebenen - genauer ein 13:27.

Dabei legte zunächst die Offense der Packers mit Quarterback Jordan Love furios los und führte nach zwei starken Touchdown-Pässen auf Tucker Kraft und Jayden Reed samt Field Goal von Brandon McManus mit 17:3. Auch weil die Defense um den lautstark gefeierten Top-Neuzugang Micah Parsons immer wieder den Gästen das Leben schwer machte. Deren Spielmacher Jared Goff sammelte letztlich vier Sacks - einen von Parsons, einen von Rashan Gary fast in der eigenen Endzone - und nur einen Touchdown-Pass in der "garbage time" ein.

Love ließ es derweil im ersten Green-Bay-Heimspiel zum Regular-Season-Start seit 2018 nach seinen zwei frühen Scores ruhiger angehen, verwaltete das Spiel mit am Ende "nur" 188 Yards plus seine zwei TDs zu Beginn. Alles klar machte letztlich auch Running Back Josh Jacobs mit einem Lauf zum finalen 27:13 in die Endzone im lautstarken Lambeau Field.

Stafford erreicht magische Marke

Das vierte spätere Spiel fand derweil noch zwischen den Los Angeles Rams und Houston Texans stand - und ging mit einem überschaubaren 14:9 an die Kalifornier. Rams-QB Matthew Stafford erreichte dabei 245 Yards inklusive Touchdown und avancierte mit nun über 60.000 Karriere-Yards zum erst zehnten Spielmacher mit dieser überquerten Schallmauer. Für die einzigen Touchdowns bei diesem Spiel - die Texans brachten nur drei Field Goals zustande - sorgten Tight End Davis Allen und Running Back Kyren Williams.

Die frühen Week-1-Spiele: Vintage Rodgers: Steelers gewinnen Drama gegen die Jets - Mächtig Glück für die Bengals