Beim klaren Sieg gegen die New York Jets zog sich Allen bereits im ersten Viertel eine blutende Nase zu. Er fehlte daraufhin für zwei Spielzüge, kam dann aber mit einer Tamponade in der Nase zurück und spielte bis zur Auswechslung der Starter normalweiter. Nach Abpfiff war die Nase zwar deutlich angeschwollen, doch Allen gab sofort Entwarnung: "Ich kann atmen, also ist alles gut."
Visier für Allen nichts Neues - McDermott und Co. witzeln
Zwei Tage später trainierte der Quarterback dann mit einem durchsichtigen Visier, das er am Donnerstag erstmals wohl auch während einem NFL-Spiel tragen will. "Wir werden es wahrscheinlich im Spiel tragen, ich versuche mich einfach daran zu gewöhnen", sagte Allen am Dienstag. Einschränkungen spüre er kaum, es sei lediglich etwas wärmer und die Stimme hallte leicht zurück. Schon zu College-Zeiten in Wyoming hatte Allen vereinzelt mit Visier gespielt.
Seine Teamkollegen nahmen die Verletzung mit Humor, Head Coach Sean McDermott meinte scherzend: "Seine Nase ist nicht größer geworden. Ich finde, sie sieht immer noch gut aus - sie sah schon immer gut aus." Right Tackle Spencer Brown verglich Allens Look mit Joey Bosa, woraufhin Allen lachend erwiderte, er sei nun "der dritte Bosa-Bruder in der Liga".
Starke Serie
An seiner Einsatzfähigkeit zweifelt bei den Bills zumindest niemand. Allen tauchte nicht im Injury Report auf und hat seit seiner Rookie-Saison noch nie ein Spiel verletzungsbedingt verpasst. Mit 107 Starts in Folge hält er damit aktuell die längste Serie aller NFL-Quarterbacks.
Donnerstag Nacht empfangen die Bills die Miami Dolphins zum Divisionsduell. Und ob mit Visier oder ohne: Allen will seine Serie fortsetzen und Buffalos Offense erneut zum Sieg führen.