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Bengals: Taylor hält trotz Krise an Browning fest

kicker

Die vergangenen zwei Wochen waren für Jake Browning und die Offense der Cincinnati Bengals ein Albtraum. Nach zwei deutlichen Niederlagen gegen die Minnesota Vikings und Denver Broncos, in denen das Team zusammen nur 13 Punkte auf die Anzeigetafel brachte, wächst der Druck auf den Ersatz-Quarterback spürbar.

Fans und Medien stellen zunehmend infrage, ob Browning Burrows Ausfall kompensieren kann. Doch während die Kritik lauter wird, geht Head Coach Zac Taylor einen anderen Weg: Er stellt sich demonstrativ hinter seinen Spielmacher. Für Taylor ist Browning nicht das Problem, sondern Teil der Lösung.

Burrow Ersatz

Browning hatte in Week 2 Starter Joe Burrow ersetzt, der sich gegen Jacksonville einen Turf-Toe am linken Fuß zuzog und seitdem verletzt pausiert. Zwar führte Browning die Bengals damals trotz drei Interceptions noch zum 31:27-Sieg, doch seither steckt die Offensive im Stillstand.

Gegen Minnesota und Denver brachte er zusammen nur 265 Yards, einen Touchdown und zwei Picks zustande - ein Passer Rating von 66,6 spricht Bände. Nur Joe Flacco und Rookie Cam Ward stehen ligaweit schlechter da.

Enormes Vertrauen

Taylor verweigert dennoch eine öffentliche Einzelkritik: "Das ist keine Bewertung von Jake Browning, sondern von uns allen. Als Head Coach ist es meine Verantwortung, dass wir offensiv besser aufgestellt sind." Auch Offensive Coordinator Dan Pitcher sieht die Probleme verteilt: "Keiner von uns spielt oder coacht gut genug. Wir müssen Jake helfen - und dann brauchen wir sein bestes Spiel."

"Ich habe ein enormes Vertrauen in Jake. Das ist unverrückbar", betonte Taylor. "Ich habe gesehen, wozu er fähig ist. Wir müssen es schaffen, ihn so zu unterstützen, dass er Spiele für uns gewinnen kann."

Umstände alles andere als gut

Die Umstände sind nicht einfach. Die O-Line ist löchrig, das Laufspiel praktisch inexistent, und zuletzt warteten zwei Top-Defenses auf die Bengals. Am Sonntag folgt jedoch eine Chance zur Rehabilitation: Zuhause gegen die verletzungsgeplagte Defense der Detroit Lions, die unter anderem Cornerback D.J. Reed auf die Injured Reserve setzen musste.

Noch genießt Browning das Vertrauen seines Trainers. Doch sollten die Pleiten weitergehen, könnte Taylor gezwungen sein, zu handeln - auch um die Kabine nicht zu verlieren. Backup Brett Rypien oder Practice-Squad-Optionen wie Mike White und Sean Clifford wären intern verfügbar, während Namen wie Kirk Cousins oder Russell Wilson als mögliche Trade-Kandidaten kursieren. Ob Cincinnati aber Draftkapital für eine teure Notlösung opfert, bleibt fraglich.