Die Kritik über die Doppelrolle von Tom Brady beherrscht derzeit die Schlagzeilen. Der Ex-Quarterback, der nun als Kommentator für Fox arbeitet, war bei dem Heimspiel der Las Vegas Raiders gegen die Los Angeles Chargers in der Coaching Booth der Raiders gesehen worden.
Damit sorgte Brady, der Anteile an der Franchise besitzt, für Furore. Schließlich war die Vermutung groß, dass er durch seine Arbeit als Kommentator Wissen besitzt, die den Raiders Vorteile verschaffen könnte.
NFL verteidigt Brady-Aufenthalt in Coaching Booth
Nun hat die NFL auf die Kontroverse reagiert und den erfolgreichsten NFL-Spieler aller Zeiten verteidigt. "Es gibt keine Richtlinien, die es einem Eigentümer verbieten, während eines Spiels in der Trainerkabine zu sitzen oder ein Headset zu tragen", sagte ein Sprecher der NFL in einer Mitteilung.
Somit darf auch Brady in seiner Rolle als Minderheitseigentümer dort sitzen. "Alle Personen, die dort sitzen, müssen sich an die Richtlinien halten, die die Verwendung von elektronischen Geräten außer den von der Liga ausgegebenen Geräten wie einem Microsoft Surface Tablet verbieten", heißt es weiter.
Die Liga machte aber klar, dass es für ihn verboten ist, "auf das Trainingsgelände für ein Training oder Produktionsmeetings zu gehen". Pete Carroll untermauerte zudem, dass Brady nicht in die Erstellung des Gameplans eingebunden ist. "Er spricht mit uns über nichts anderes als unsere Gespräche, die wirklich zufällig sind", so der Head Coach der Raiders.
Vor der Saison hatte die Liga die Regularien für Brady gelockert. So darf er nun virtuell an Produktionsmeetings teilnehmen, bei denen Kommentatoren vor den Spielen mit Coaches und Schlüsselspielern sprechen.