Rund 24 Stunden vor dem Saisonbeginn haben die Cleveland Browns ihren letzten Rookie unter Vertrag genommen.
Laut übereinstimmenden Medienberichten konnte sich das Franchise mit Quinshon Judkins einigen. So soll er einen Vier-Jahres-Vertrag über 11,2 Millionen Dollar unterschrieben haben, das Gehalt soll komplett garantiert sein.
Damit ist die monatelange Hängepartie beendet. Nachdem die Browns ihm in der zweiten Runde gedraftet haben, verhandelten die beiden Partien über ein Arbeitsvertrag. Knackpunkt war dabei, wie bei allen anderen Second Round Picks, die garantierte Summe, denn Judkins wollte, dass sein Gehalt komplett garantiert ist.
Zeitpunkt von NFL-Debüt von Judkins ungewiss
Die Verhandlungen gerieten jedoch ins Stocken, als bekannt wurde, dass er wegen dem Vorwurf der häuslichen Gewalt verhaftet wurde. Mitte August wurden die Vorwürfe gegen ihn jedoch fallen gelassen.
Trotz der Einigung ist der Einsatz von Judkins in Week 1 aber unwahrscheinlich. Laut NFL-Insider Tom Pelissero haben die Browns einen Antrag auf einen extra Kader-Platz gestellt haben, da ihr 53-Mann-Kader eigentlich bereits steht. Unter dieser Erweiterung darf der Rookie allerdings nicht spielen.
Außerdem ermittelt die NFL weiter gegen Judkins, obwohl der Strafprozess wegen häuslicher Gewalt bereits beendet worden ist. Wann mit einer Entscheidung der Liga zu rechnen ist, ist jedoch unklar.