Nach fünf Niederlagen in Folge hoffen die Cardinals auf einen Impuls ihres Franchise Quarterbacks. Doch Gannon macht klar: Der Plan lautet Geduld, nicht Risiko.
"Er muss komplett gesund sein - dann soll er spielen"
Head Coach Jonathan Gannon formulierte die Priorität unmissverständlich: "Er muss komplett gesund sein - dann soll er spielen." Für ihn stehe die körperliche Verfassung des Quarterbacks über allem. Einen taktischen Vorteil darin, frühzeitig einen Starter zu benennen, sehe er nicht: "Es bringt keinen Vorteil, das zu früh zu entscheiden."
Während der spielfreien Woche erhielt Murray zusätzliche Zeit, um seine Verletzung vollständig auszukurieren. Gannon betonte, dass diese Pause dem gesamten Team guttat: "Die Einheit im Training war wirklich gut. Jeder konnte Energie tanken, und Kyler sieht jeden Tag besser aus."
Ein Team unter Druck
Die Ausgangslage ist alles andere als entspannt. Nach einem starken Start mit zwei Siegen haben die Cardinals fünf Spiele in Folge verloren. Nun ruht viel Hoffnung auf Murrays Rückkehr - doch auch hier bleibt Gannon realistisch: "Wenn man Spiele beginnt und der Zug einmal rollt, betrifft das alle. Es geht darum, dass wir als Team wieder in einen Rhythmus kommen."
Murray verpasste die letzten beiden Spiele wegen einer Fußverletzung, durch die Bye Week hatte er zusätzliche Genesungszeit. Im Training arbeitete er in den vergangenen Tagen wieder mit voller Intensität.