Die Indianapolis Colts feierten in Nashville einen klaren 41:20-Divisionssieg über die Tennessee Titans. Jonathan Taylor avancierte mit drei Touchdowns zum Matchwinner und verlieh seinem Team zusätzlichen Rückenwind.
Während die Colts voller Selbstvertrauen in die kommenden Wochen gehen, nimmt in Tennessee der Druck auf Head Coach Brian Callahan nach dem 0:3-Start weiter zu.
Colts strotzen vor Selbstvertauen
Wide Receiver Michael Pittman Jr., der selbst sechs Pässe für 73 Yards und einen Touchdown fing, schilderte im Interview aus der Kabine nach dem Spiel einen bemerkenswerten Eindruck aus dem Vorfeld: "Schon bei den Einlauf-Intros sah man es. Sie wirkten träge, sind nur herumgelaufen, keiner war wirklich voller Energie. Da wussten wir: Die wollen heute gar nicht spielen."
Jonathan Taylor war mit drei Touchdowns der überragende Mann auf dem Feld. Der Running Back gab sich jedoch mannschaftsdienlich: "Das war ein kompletter Teamerfolg. Unsere O-Line hat dominiert, Daniel Jones hat die Offense perfekt geführt - ich musste nur die Lücken nutzen."
Callahan bleibt gelassen trotz Wut der Fans
Bei den Titans kippte die Stimmung. Bereits zur Halbzeit hallten im Stadion "Fire Callahan"-Rufe. Head Coach Brian Callahan reagierte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gefasst: "Ich mache mir darüber ehrlich gesagt keine Gedanken. Mein Fokus liegt darauf, dieses Team bestmöglich vorzubereiten. Alles andere ist, wie es ist. Ich arbeite so hart ich kann - mehr kann ich nicht tun."
Cam Ward, der seinen ersten NFL-Touchdown warf, stellte sich nach der Pleite klar hinter Callahan: "Wenn ich Fan wäre, wäre ich auch sauer. Aber wir Spieler müssen zusammenhalten, uns gegenseitig pushen und weiterarbeiten. Ich will für Coach Callahan spielen - jetzt und in Zukunft."