Bisher hielt Trey Smith von den Kansas City Chiefs den Spitzenwert unter den Guards. Tyler Smith übertrifft diesen Vertrag nun knapp. Sein neuer Deal läuft bis 2030, nachdem die Cowboys zuvor bereits die Fifth-Year-Option über 21,27 Millionen für die Saison 2026 gezogen hatten.
Vom Rookie zum Leader
Smith war 2022 Erstrundenpick der Cowboys und startete seitdem alle 47 Spiele, in denen er auflief. In seiner ersten Saison rückte er nach einer Verletzung von Tyron Smith auf Left Tackle, 2023 folgte der Wechsel zurück auf Guard. Bereits zweimal wurde er in den Pro Bowl gewählt. In der Franchise-Geschichte gelang das zuvor nur Larry Allen, Zack Martin und Travis Frederick in den ersten drei Profijahren.
Head Coach Brian Schottenheimer geriet am Freitag im Interview mit US-Reportern regelrecht ins Schwärmen: "Tyler ist der beste Guard im Football. Ich glaube nicht, dass ich damit übertreibe". Auch Teambesitzer Jerry Jones lobte Smith bereits im Trainingscamp Ende Juli als neuen Anführer der O-Line: "Er ist wichtig, er ist der Leader - und das zeigt er jeden Tag. Wir brauchen genau diese Führungsqualität."
Parsons-Trade schafft Raum für Mega-Verträge
Smith ist damit bereits der dritte Leistungsträger, den Dallas in diesem Sommer langfristig bindet. Zuvor hatten Tight End Jake Ferguson und Cornerback DaRon Bland neue Verträge unterschrieben.
Möglich wurde diese Serie an teuren Deals auch durch den Abschied von Micah Parsons: Die Cowboys hatten ursprünglich gehofft, den dreifachen All-Pro mit einer Mega-Extension zu halten. Stattdessen wurde er Ende August an die Green Bay Packers getradet. Die dadurch frei gewordenen finanziellen Kapazitäten flossen nun in andere wichtige Säulen.