Die New York Giants haben auf dramatische Art und Weise verloren. In einem packenden Duell gegen die Dallas Cowboys sorgte ein Field Goal mit auslaufender Uhr in der Verlängerung für die Entscheidung.
Die Partie war jedoch auch geprägt von zahlreichen Strafen, insgesamt kamen beide Teams auf 266 Penalty Yards. Einen rabenschwarzen Tag erwischte dabei Left Tackle James Hudson, im ersten Drive kassierte er laut Fox Sports als erster Spieler in diesem Jahrtausend vier Strafen in einem Drive.
Neben zwei Strafen für Fehlstart bestraften ihn die Schiedsrichter für einen Schlag gegen den Helm von James Houston und für sein Vergehen gegen Sam Williams, dem vor den Augen eines Referees in den Boden drückte. Head Coach Brian Daboll nahm ihn daher nach dem Drive aus dem Spiel und brachte Rookie Marcus Mbow.
"Ich dachte nur, wir sollten Mbow einwechseln, um die Lage etwas zu beruhigen", schilderte Daboll im Anschluss. "Ich habe Carm (Carmen Bricillo, O-Line Coach der Giants, Anm. d. Red.) und James (James Martinez, Assistant O-Line Coach der Giants, Anm. d. Red.), dass sie ein Auge auf ihn haben sollen."
Daboll monierte die hohe Anzahl an Strafen gegen sein Team
Das ist nicht wirklich verwunderlich, denn während des Spiels war zu sehen, wie Hudson seinen Frust über seine Strafversetzung auf die Bank herausließ und von Spielern und Coaches zurückgehalten werden musste. Dennoch nahm in Daboll in Schutz: "Es ist nicht so, dass er eine Strafe versuchen möchte. Bei der ersten rutscht sein Gegenspieler weg und trifft ihn am Kopf."
Dennoch entschied sich der Giants-Trainer erst nach dem Drive zum Wechsel. "Wir haben den Ball gut bewegt und hatten einen guten Return von wahrscheinlich 60 Yards. Er hatte zwar einige Strafen, aber ich habe ihn zu Ende spielen lassen und dann Mbow gebracht", erklärte er. "Aber Hudson ist ein Wettkämpfer."
Sorgen machten ihm die 14 Strafen, die zu 160 Yards Raumverlust führten, aber dennoch. "Wir hatten einige physische Strafen und einige Fehlstarts, wenn sie so wollen. Es waren aber zu viele", monierte Daboll. "Ich wollte, dass mein Team aggressiv und physisch spielt, aber wir hatten Roughing the Passer und Defensive Pass Interference. Wir wollen aber definitiv nicht so viele Strafen haben."