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"Dafür muss ich die ganze Schuld auf mich nehmen": Patrick Mahomes übernimmt nach Super-Bowl-Klatsche Verantwortung

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Es gibt verschiedene Arten von Niederlagen. Es gibt die knappen Niederlagen, nach denen die unterlegenen Akteure ihr Gesicht bewahren und weiter selbstbewusst in den Spiegel gucken können. Es gibt unverdiente Niederlagen, in denen Glück und Pech oder die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung den Ausschlag geben können. Es gibt sogar Niederlagen, die sind schlichtweg egal. 

Die Niederlage, die die Kansas City Chiefs im Super Bowl LIX kassiert haben, gehört zu keiner dieser Arten. Die war einfach nur krachend und gravierend, stellenweise besorgniserregend. Vom Fleck weg nahmen die Philadelphia Eagles den Serienchampion beim Versuch, den historischen Threepeat zu erreichen, erbarmungslos auseinander. Und triumphierten mit 40:22. Die Revanche für die Niederlage im Super Bowl 2023 ist gelungen. 

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Patrick Mahomes: Zwei Niederlagen schmerzen mehr als drei Meisterschaften

Für Patrick Mahomes war es der fünfte Super Bowl - zum zweiten Mal ging er als Verlierer vom Platz. 2021 musste der Quarterback-Superstar diese Erfahrung mit den Chiefs schon einmal machen, als Tom Brady seine Legacy perfektionierte und erstmals mit einem anderen Team als den New England Patriots seinen siebten Super Bowl gewann. Gegen die Tampa Bay Buccaneers hieß es am Ende 9:31 für Mahomes und Co. 

"Jedes Mal, wenn du den Super Bowl verlierst, ist das das schlimmste Gefühl der Welt, das dich für den Rest deiner Karriere begleiten wird", sagte Mahomes nun nach der zweiten Finalniederlage. Aus der er aber auch Kraft ziehen will: "Diese beiden Niederlagen werden mich motivieren, für den Rest meiner Karriere noch besser zu werden, denn man hat nur so wenige davon, und diese muss man ausnutzen, und sie schmerzen wahrscheinlich mehr, als sich die Siege gut anfühlen." 

Folgenschwere Interceptions: Patrick Mahomes gibt zwei Mal den Ball her 

Denn bei all der Schmach, die Mahomes nach der schwachen Leistung seiner Chiefs unmittelbar nach der Klatsche über sich ergehen lassen muss, darf nicht vergessen werden: Der Mann ist erst 29. Stand jetzt schon in fünf Super Bowls. Und hat die NFL schon drei Mal gewonnen. Da ist noch viel Zeit und Raum für weitere Erfolge. 

Aktuell herrscht aber natürlich Enttäuschung. Und Anerkennung für einen sehr guten Gegner: "Hut ab vor den Eagles. Sie haben von Anfang bis Ende besser gespielt als wir. Wir haben nicht so angefangen, wie wir es wollten." Das gilt auch für Mahomes, der seine Offense erst im dritten Viertel zu den ersten Punkten führen konnte und bis dahin schon zwei folgenschwere Interceptions warf, und Verantwortung übernimmt: "Natürlich haben die Turnover wehgetan, dafür muss ich einfach die ganze Schuld auf mich nehmen." 

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