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Die verrücktesten Stats aus Week 5

kicker

Kaum ein Spiel vergeht in dieser NFL-Saison, bei dem es nicht eine verrückte Statistik gibt, die man zu Rate hinzuziehen kann. Das hat sich auch in Week 5 nicht geändert: So haben die Teams einen neuen Rekord für Spiele mit mindestens 40 Punkten aufgestellt. Zudem gelang Keenan Allen mit den Los Angeles Chargers ein wichtiger Meilenstein, wie auch Justin Jefferson mit den Minnesota Vikings.

Doch das war noch längst nicht alles, denn erstmals seit 2014 und zum siebten Mal überhaupt seit dem NFL-Zusammenschluss 1970 gibt es nach fünf Spieltagen kein ungeschlagenes Team mehr. Football-world hat noch weitere absurde Statistiken aus Week 5 zusammengefasst.

NFL spannend wie nie zuvor

Eins ist dabei klar: Die aktuelle Spielzeit ist so dramatisch wie noch nie zuvor. An den ersten fünf Spieltagen gab es in der letzten Spielminuten 16 Fälle, bei dem ein Score für einen Führungswechsel sorgte. Laut ESPN Research sind das die meisten Duelle über diesen Zeitraum seit 1970. Zudem sind auch die zehn Field Goals, die mit auslaufender Uhr zum Sieg führten, eine neue Bestmarke.

Auch die zahlreichen Comebacks, die es am Sonntag gab, sind einzigartig. Fünf Comebacks mit mehr als zehn Punkten Rückstand an einem Tag gab es laut ESPN Research zuletzt am 13. November 2022. Sollte es zudem ein weiteres Comeback im Monday Night Spiel geben, wäre der Rekord für die meisten Comebacks an einem Spieltag eingestellt.

Historische Serien der Bills beendet

Einen besonders bitteren Abend erlebten die Buffalo Bills. Sie verloren erstmals nach 14 Heimspielen ohne Niederlage wieder, nur ein Spiel hätte den eigenen Franchise-Rekord aus dem Jahr 1990 bis 1991 eingestellt. Die letzte Niederlage gab es übrigens gegen die Denver Broncos in Week 10 2023.

Doch damit nicht genug, denn die Bills verloren auch erstmals wieder das Turnover-Battle. Dank zweier Fumble und einer Interception ging das Duell mit 1:3 verloren, sodass laut ESPN Research damit die längste Serie der NFL-Geschichte mit 26 Partien ohne einer Niederlage im Turnover-Battle beendet worden ist. Kurios: Zuletzt passierte es Buffalo in Week 7 2023 ebenfalls gegen die Patriots.

Außerdem sorgte laut ESPN Research die Niederlage der Bills und die der Philadelphia Eagles wenige Stunden zuvor dafür, dass erstmals seit Bestehen der Liga zwei 4-0-Teams am selben Tag ein Heimspiel verloren haben.

Dazu ist laut Opta Stats Drake Maye mit 23 Jahren und 36 Tagen der zweitjüngste Quarterback der Geschichte, der einen amtierenden MVP in dessen Stadium bezwungen hat. Jünger war nur Joe Theismann mit 22 Jahren und 353 Tagen, als er mit den Washington Redskins 1984 Dan Marino bezwungen hat.

Colts besser als legendäre Rams-Offense

Derweil setzen die Indianapolis Colts ihren unglaublichen Siegeszug fort. Durch den deutlichen Erfolg gegen die Las Vegas Raiders haben die Colts mit 163 Punkten die meisten Zähler ihrer Franchise-Geschichte seit 2007 erzielt.

Darüber hinaus haben sie zudem einen Rekord der St. Louis Rams und der bekannten "Greatest Show on Turf" um Quarterback Kurt Warner gebrochen. 30 der 46 Drives in den ersten fünf Spielen resultierten in einem Field Goal oder Touchdown, die Quote von 65 Prozent ist um einen höher als bei den Rams 2000 und damit der neue Bestwert seit der Fusion 1970. Auch bei den Punts gelang den Colts ein neuer Rekord für die ersten fünf Spieltage: sieben Punts sind die wenigsten seit 1940.

Giants sorgen für Novum in der NFL

Auch die New York Giants dürfen in dieser Woche nicht fehlen. Mit ihrer Niederlage gegen die New Orleans Saints ist ihnen eine Leistung gelungen, was laut Opta Stats in den letzten 30 Jahren keinem anderen Team gelungen ist: Sie sind in diesem Zeitraum die einzige Mannschaft, die in den ersten zwei Drives jeweils einen Touchdown erzielte und fünf Turnover in aufeinanderfolgenden Angriffsserien hatte.

Wenn man auf die letztere Tatsache schaut, gelangen auch den New York Jets 2016 sowie den Jacksonville Jaguars und Chicago Bears 2010 fünf aufeinanderfolgende Turnover in einer Partie.

Glenn startet mit Jets historisch schwach

Auch beim anderen Team aus dem Big Apple läuft es nicht rund: Der neue Head Coach Aaron Glenn kassierte seine fünfte Niederlage und legte damit den schlechtesten Start eines Cheftrainers in der Franchise-Geschichte hin.

Das liegt nicht zuletzt an der schwachen Defense der Jets: Als erster Team der NFL-History steht es bei 0-5 und hat dabei nicht einen einzigen Turnover produziert. Erschwerend kommt hinzu, dass die Jets laut ESPN Research erst die vierte Mannschaft in der Super-Bowl-Ära sind, die in den ersten fünf Partien mit einem neuen HC mindestens 27 Punkte kassiert hat.

Mayfield und Darnold historisch gut

Auch an das Duell der Tampa Bay Buccaneers gegen die Seattle Seahawks dürfte man sich noch lange erinnern. Sowohl Sam Darnold als auch Baker Mayfield brachten mehr als 80 Prozent ihrer Pässe an - das gelang laut ESPN Research zwei Quarterbacks mit mindestens 30 Pässe noch nie. Zudem ist Mayfield nun der erste QB der NFL-Historie, der für mehr als 375 Yards geworfen und dabei weniger als fünf Pässe nicht an den Mann gebracht hat.

Mit dem erneut dramatischen Erfolg stellten die Bucs zudem zwei Bestmarken als Team auf: Zum einen gelang es erstmals einer Mannschaft, mit weniger als drei Punkten Unterschied vier ihrer ersten fünf Partien zu gewinnen. Zum anderen ist Tampa Bay das erste Franchise seit 1970, das viermal den siegbringenden Score in der letzten Minute des Spiels erzielt hat.