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Mayes perfekte Hälfte, Mahomes' neuer Meilenstein: Die verrücktesten Stats aus Week 6

kicker

Was war das wieder für eine Woche in der NFL. So hat am sechsten Spieltag Patrick Mahomes zum ersten Mal in seiner Karriere gegen Jared Goff gewonnen. Derweil hat Running Back Rico Dowdle eine historische Leistung gegen die Dallas Cowboys gezeigt. Bemerkenswert war auch der Auftritt der New York Jets, allerdings im negativen Sinne.

Was ist sonst noch in Week 6 passiert? football-world nennt die verrücktesten Stats.

Chiefs historisch gut

Die Kansas City Chiefs haben mit ihrem Erfolg über die Detroit Lions Geschichte geschrieben. Laut Opta Stats sind sie das erste Team in der Geschichte, das mehr als 30 Punkte, 100 Rushing Yards und 200 Net Passing Yards - also Passing Yards minus Sack Yards - erzielte und sich dabei keinen Turnover und Strafen erlaubte.

Doch damit nicht genug: Zum ersten Mal laut ESPN Research haben die Chiefs seit Week 17/2021 mehr als 30 Punkte gegen einen Gegner erzielt, der mehrere Spiele über einer ausgeglichenen Bilanz war. Das lag nicht zuletzt am wieder genesenen Xavier Worthy: Seit seiner Rückkehr erzielt Kansas City durchschnittlich 31,7 Zähler, zuvor waren es lediglich 20.

Zur Krönung ist Quarterback Patrick Mahomes nun der Spieler, der am schnellsten 300 Passing Touchdowns erzielte. Ihm gelang das Kunststück in 138 Partien, die bisherige Bestmarke hielt Dan Marino mit 147.

Cowboys historisch schwach

Auf der anderen Seite erlebten die Dallas Cowboys bei den Carolina Panthers eine bittere Pleite. Das verschafft ihnen einen wenig ruhmreichen Platz in den Geschichtsbüchern. Laut ESPN Reserach sind sie das erste Team, das über drei Spiele im Schnitt mehr als 30 Punkte sowie keinen Turnover produziert hat. Verrückt: Mit 1-1-1 weist America's Team trotzdem keinen Winning Record auf. Passend dazu Quarterback Dak Prescott: Er ist der erste Starting QB der Historie, der mindestens elf Touchdowns erzielt sowie sich keine Ballverluste erlaubt hat - und dennoch keinen Winning Record aufweist.

Somit stehen die Chancen auf die Playoffs schlecht. Laut ESPN Research haben von den anderen sechs Teams, die in den ersten sechs Saisonspielen mindestens 175 Punkte erzielt und erlaubt haben, in der Super-Bowl-Ära nur eines die Postseason erreicht. Einzig die Chiefs kamen 2021 bis ins AFC Championship Game, das sie nach Verlängerung mit 26:29 aber gegen die Cincinnati Bengals verloren.

Browns harmlos wie lange kein Team mehr

Derweil sind offensive Highlights bei den Cleveland Browns derzeit absolute Mangelware. In den vergangenen elf Spielen erzielten sie nie mehr als 17 Zähler. Das ist nur ein neuer Tiefpunkt in der Franchise-Geschichte, sondern auch die längste Durststrecke eines NFL-Teams seit den Arizona Cardinals. Die beendeten zwischen 2000 und 2001 gar 13 Partien mit derart wenig Punkten.

Broncos Pass Rush so gefährlich wie lange nicht

Die Denver Broncos machen hingegen vor allem dank ihrer starken Defense von sich reden. Während sie bereits zum dritten Mal in dieser Saison keinen einzigen Touchdown erlaubt haben - der Rest der Liga kommt auf zwei solcher Spiele -, ist besonders der Pass Rush gefährlich. Seit dem Beginn der vergangenen Saison kommen die Broncos auf 93 Sacks. Zum Vergleich: Die Seattle Seahawks liegen mit 65 Sacks auf Platz zwei.

Mit 30 Sacks in den ersten sechs Saisonspielen weist Denver die meisten seit den Chiefs 2013 auf, seit Beginn der Statistik 1963 kamen nur fünf Teams auf mehr Sacks zu Saisonstart. Die neun Sacks gegen die New York Jets sind zudem die zweitmeisten, die den Broncos jemals gelungen sind.

Raiders-QB Smith mit neuem Tiefpunkt

Derweil haben die Las Vegas Raiders ihre Niederlagenserie gegen die Tennessee Titans beendet. Das lag nicht zuletzt an der starken Defense, der zum ersten Mal seit 2002 sechs Sacks und drei Takeaways gelangen. Derweil hat sich Quarterback Geno Smith eine weitere Interception erlaubt. Mit zehn in den ersten sechs Partien ist er damit der erste Raiders-QB seit Jim Plunkett 1983, der in den ersten sechs Saisonspielen so oft den Ball in die Hände des Gegners geworfen hat.

McCaffrey mit neuer Bestmarke

Christian McCaffrey hat sich bei der Niederlage der San Francisco 49ers bei den Tampa Bay Buccaneers einen weiteren Meilenstein in seiner außergewöhnlichen Karriere gesichert. Mit 54 Rush und 57 Receiving Yards hat er im sechsten Spiel in Folge in beiden Kategorien jeweils mindestens 45 Yards erzielt. Damit ist er der erste Spieler der Super-Bowl-Ära, dem das über eine derart lange Strecke gelungen ist.

Maye setzt eindrucksvolle Serie fort

Auch Quarterback Drake Maye ist derzeit nicht aufzuhalten. Beim Erfolg über die New Orleans Saints wies der Spieler der New England Patriots nach der ersten Hälfte ein perfektes Passer Rating von 158,3 auf. Am Ende kam er auf 18/26 für 261 Yards und einem Passer Rating von 140,1. Damit ist er mit Patrick Mahomes, Dak Prescott und Dan Marino der einzige QB unter 23 Jahren, der in fünf aufeinanderfolgenden Spielen mindestens 200 Passing Yards und ein Passer Rating von 100 hatte.