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Die verrücktesten Stats von Week 4

kicker

Die NFL hat in Week 4 wieder für einige Schlagzeilen gesorgt. So hat Patrick Mahomes beim Sieg über die Baltimore Ravens einen weiteren neuen Rekord aufgestellt, auch Quarterback Aaron Rodgers hat sich beim Sieg über die Minnesota Vikings eine neue, alleinige Bestmarke gesichert. Zudem gelang Jaxson Dart ein historischer Meilenstein.

Doch welche anderen Spieler oder Teams haben sich in Week 4 ein Platz in den Geschichtsbüchern der NFL gesichert? football-world fasst einige der verrücktesten Stats zusammen.

Historisches Duell zwischen den Cowboys und Packers

In dem mit Spannung erwarteten Wiedersehen von Micah Parsons und den Dallas Cowboys waren es vor allem die Offensivreihen, die das Spielgeschehen letztlich bestimmt haben. Besonders die Quarterbacks Dak Prescott und Jordan Love spielten sich in den Vordergrund - und auch in die Historie. Es ist laut Opta das erste Spiel der Geschichte, bei dem beide QBs mehr als 30 Pässe für mindestens 300 Yards sowie drei Touchdowns anbrachten, sich keine Interceptions erlaubten und auf eine Completion Percentage von über 70 Prozent kamen.

Es war beileibe die nicht einzige Bestmarke bei dem 40:40-Remis - dem zweithöchsten Remis der NFL-Geschichte, nur in Week 6, 1964 fielen beim 43:43 zwischen den damaligen Oakland Raiders und New England Patriots mehr Punkte. So war die Begegnung laut Opta die erste ihre Art, bei der es in neun aufeinanderfolgenden Drives einen Ausgleich oder einen Führungswechsel gab. Außerdem wurde mit sieben Führungswechseln die bisherige Bestmarke eingestellt.

Auch Brandon McManus sicherte sich mit seinen Field Goals einen Platz in der ruhmreichen Geschichte der Liga. So ist er laut ESPN Research der erste Kicker, der mit auslaufender Uhr sowohl zum Ende der regulären Spielzeit als auch der Overtime ein Field Goal zum Ausgleich verwandelte. Zudem war er mit seinem Kick zum 40:40 dafür verantwortlich, dass diese Partie die erste seit 1973 ist, bei der mit Ablauf der Verlängerung das Unentschieden erzielt wurde - zuletzt geschah es in Week 2 zwischen den Philadelphia Eagles und New York Giants, als die Begegnung 23:23 endete.

Ravens historisch schwach

Derweil stehen die Baltimore Ravens nach der klaren Niederlage gegen die Kansas City Chiefs bei einem Record von 1-3 - damit stellten sie den schlechtesten Saisonstart der Franchise-Geschichte ein. Zuletzt waren sie 2015 derart schlecht gestartet, am Ende verpassten sie mit einem Record von 5-11 die Playoffs.

Der Grund für den schwachen Start liegt vor allem in der Defense: Mit 133 zugelassen Punkten stellten die Ravens nicht nur einen Franchise-Negativrekord für die ersten vier Saisonspiele auf, sondern führen zu dem die Liga damit an. Doch damit nicht genug: Sollte das Team diesen Schnitt beibehalten, würden es mit 565 einen neuen Negativrekord aufstellen. Zudem erlaubte Baltimore erstmals seit 1996 in drei aufeinanderfolgenden Spielen 37 Zähler oder mehr.

Ob das Team von Head Coach John Harbaugh, das um gleich mehrere Spieler bangt, den Turnaround schafft, ist fraglich. Nur zweimal startete laut ESPN Research ein vor der Saisonstart als Top-Favorit auf den Titel gehandelte Mannschaft mit 1-3 in die Spielzeit, sowohl die St. Louis Rams 2002 als auch die New York Giants 1987 verpassten dabei die Playoffs.

Specials Teams der Eagles historisch gut

Nachdem die Special Teams der Philadelphia Eagles sich bereits in der vergangenen Woche einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert hat, haben sie bei dem Erfolg über die Tampa Bay Buccaneers direkt nachgelegt. So sorgte der geblockte Punt von Cameron Latu und der anschließende Return Touchdown von Sydney Brown dafür, dass die Eagles laut Opta das erste Team der NFL-Geschichte ist, dem in aufeinanderfolgenden Spielen ein Blocked Punt Return und Blocked FG Return TD gelungen ist.

Derweil haben die Eagles mit ihrem 4-0-Start laut ESPN Research für einen historischen Wert gesorgt. Als einziges Team neben den Arizona Cardinals 2012 in den vergangenen 90 Jahren hat das Team aus Philadelphia ihre ersten vier Saisonspiele gewonnen, obwohl es in jeder Partie weniger Yards als der Gegner erzielt hat. Die Cardinals brachen damals ein und gewannen von den verbleibenden zwölf Partien nur noch eine einzige.

Metcalf sorgt in Dublin für historischen Touchdown

In Dublich hat sich auch D.K. Metcalf in die Geschichtsbücher eingetragen. Mit seinem 80-Yard-Touchdown, wovon er einen Großteil nach dem Catch erzielte, gegen die Minnesota Vikings stellte der Wide Receiver der Pittsburgh Steelers einen neuen Bestwert auf. Es war laut ESPN Research der längste Touchdown in der Geschichte der NFL International Games, die seit 2005 stattfinden.

Allen stellt Rekord von Cam Newton ein

Auch Josh Allen hat sich beim Sieg seiner Buffalo Bills gegen die New Orleans Saints mal wieder von seiner besten Seite gezeigt. Zwar verpasste er es aufgrund seiner Interception, eine neue Bestmarke mit neun Spielen ohne Turnover aufzustellen, allerdings zog er in einer anderen Kategorie mit Cam Newton gleich. So steht nun laut ESPN Research auch Allen bei 45 NFL-Partien, bei denen er mindestens einen Passing und Rushing Touchdown erzielt hat.

Maye auf den Spuren von Brady

Die New England Patriots sind nach dem höchsten Heimsieg seit 2022 der ärgste Verfolger der Bills in der AFC East. Das lag nicht zuletzt an Quarterback Drake Maye. In den vergangenen drei Partien hat er mindestens 75 Prozent seiner Pässe an den Mann gebracht und mindestens zwei Passing Touchdowns erzielt. Damit ist er der erste Quarterback seit Tom Brady, dem dieses Kunststück innerhalb einer Saison gelungen ist. Brady gelang dies 2007 - und damit in der Saison, in der er MVP wurde.

Texans mit ersten Shutout seit 2010

Derweil haben die Houston Texans ihre Niederlagenserie beendet, das 26:0 gegen die Tennessee Titans hatte dabei sogar historische Ausmaße. So war es nicht nur der höchste Sieg ihrer Franchise-Geschichte, bei dem sie keine Punkte zugelassen haben, sondern stellte auch für ein 0-3-Team eine Besonderheit dar. Es ist der zweithöchste Erfolg einer 0-3-Mannschaft in der NFL-Historie, einzig die Rochester Jeffersons siegten 1921 beim 45:0-Erfolg über die Tonawanda Kardex, dessen einziges NFL-Spiel diese Partie war, noch höher, obwohl die ersten drei Saisonduelle verloren wurden.