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"Ein bisschen geschockt": Steelers-Star reagiert auf Rodgers-Rückkehr

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Nach monatelanger Bedenkzeit hat sich Aaron Rodgers endlich entschieden. Der Quarterback-Superstar, immerhin viermaliger MVP und mit den Green Bay Packers einst Super-Bowl-Sieger, wird 2026 in seine 22. NFL-Saison gehen und verschiebt sein Karriereende mindestens um ein weiteres Jahr.

Mit den Pittsburgh Steelers will Rodgers im Alter von 42 Jahren noch einmal angreifen, allerdings findet er im Vergleich zur Vorsaison ein ziemlich verändertes Team vor. Mike McCarthy, den Rodgers noch von den Packers kennt, ist neuer Head Coach. Auch im Kader hat sich einiges getan.

Während die Nachricht über eine Rodgers-Rückkehr nach Pittsburgh bei den Fans durchaus für ein geteiltes Echo sorgte, ist Linebacker Payton Wilson froh darüber, dass der Routinier weitermacht. Auch wenn Wilson selbst von der Nachricht kalt erwischt wurde, als Rodgers plötzlich vor ihm stand.

Rodgers wieder da: Mitspieler traute seinen Augen kaum

Als Wilson am Montag zum Start der freiwilligen Trainingseinheiten der Steelers am Trainingsgelände der Franchise eintraf, war Rodgers schon da - und Wilson traute seinen Augen kaum. "Ich lief rein, er kam raus. Es war schön, ihn zu sehen. Aber ich war definitiv ein bisschen geschockt", gab der Defensivspieler zu.

Dass Rodgers gleich zum Start der Trainingseinheiten dabei ist, obwohl er dies nicht müsste, kommt bei seinen Mitspielern gut an. "Dass er jetzt schon früher zurückkommt und mit den Jungs zusammen ist – und dazu noch mit einem seiner früheren Trainer –, ist natürlich nur positiv", sagte Kicker Chris Boswell.

Wenngleich Rodgers die Saison 2026 im Normalfall als Starting Quarterback bestreiten wird, dürfte seine Aufgabe auch darin liegen, die jungen Quarterbacks um Will Howard und den erst vor wenigen Wochen gedrafteten Drew Allar anzuleiten. Denn klar ist: Viele Saisons in der NFL hat Rodgers nicht mehr vor sich.