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Cardinals-Coach schlägt eigenen Spieler: Gannon zeigt Reue nach Wutausbruch

kicker

Auf den Bildern ist zu sehen, wie Gannon dem Spieler nach einer Standpauke energisch gegen die Seite schlägt - eine Geste, die viele Beobachter überraschte. Demercado hatte zuvor einen möglichen Touchdown verschenkt, als er den Ball wenige Zentimeter vor der Endzone verlor. Die Cardinals führten zu diesem Zeitpunkt deutlich mit 21:3. Der Fehler leitete die Wende im Spiel gegen die Titans ein.

"Das ist nicht, wer ich sein will"

Am Montag äußerte sich Gannon bei seiner Pressekonferenz zu dem Vorfall. "Ich habe das Video nicht gesehen, aber ich habe mich am Morgen ehrlich gesagt nicht gut damit gefühlt", sagte er. "In einer Team-Sitzung habe ich mich bei Emari und beim gesamten Team entschuldigt. Ich habe den Moment über mich bestimmen lassen, und das war ein Fehler."

Der 42-Jährige zeigte sich selbstkritisch und betonte, dass er aus der Situation lernen wolle: "Ich versuche, während eines Spiels emotional stabil und ruhig zu bleiben, weil meine Aufgabe darin besteht, Probleme zu lösen und das Team zu führen. So, wie ich reagiert habe - das bin ich nicht, und so will ich auch nicht sein."

Gannon erklärte zudem, dass er das Thema auch intern offen angesprochen habe. "Jeder im Team hat Fehler gemacht, die letztlich zu dieser Niederlage geführt haben. Auch ich. Wichtig ist, dass wir daraus lernen und nach vorne blicken."

Fehler mit Signalwirkung

Demercados Ballverlust war einer der Schlüsselmomente der Partie. Besonders bitter: Nur eine Woche zuvor hatte Colts-Receiver Adonai Mitchell einen fast identischen Fehler begangen. Dass sich eine solche Szene wiederholte, wurde von vielen Beobachtern auch als Hinweis auf fehlende Aufmerksamkeit im Coaching gedeutet. Gannon übernahm dafür Verantwortung und nutzte die Situation, um intern Geschlossenheit zu betonen.

In Week 6 treffen die Cardinals nun auswärts auf die Indianapolis Colts, die stark in die Saison gestartet sind und nach einer weiteren Gala gegen die Raiders mit Rückenwind auftreten werden. Für Arizona geht es darum, die eigene Bilanz auszugleichen und nach turbulenten Wochen wieder sportliche Stabilität zu finden.