Franklin verteidigt Branchs Ausraster nicht nur, er erklärt ihn sogar für gerechtfertigt. In einem Podcast äußert er sich ungewöhnlich offen über Smith-Schuster, den er als "Provokateur" und "selbstgefällig" bezeichnet
Franklin verteidigt Branch - und teilt aus
Zaire Franklin machte in seiner Aussage unmissverständlich klar, dass er Brian Branchs Reaktion nachvollziehen kann. Über Smith-Schuster sagte er: "Er hat es gebraucht. Er musste endlich mal einen Schlag kassieren." Er ging sogar noch weiter und legte nach: "Er verhält sich schon seit Langem respektlos. Er macht diese kleinen, dreckigen Aktionen - schubst dich nach dem Spielzug, beschwert sich bei den Schiedsrichtern und tut dann so, als wäre er unschuldig."
Franklin stellte klar, dass Branchs Schlag für ihn weniger ein Ausraster als vielmehr eine Reaktion auf wiederholte Provokationen war. Seine Worte machten deutlich, dass in den Augen mancher Profis körperliche Reaktionen Teil einer unausgesprochenen Hierarchie auf dem Spielfeld sind.
Branch zeigt Reue - aber erklärt seine Sicht
Brian Branch selbst äußerte sich nach dem Vorfall deutlich selbstkritischer."Das war eine wirklich kindische Aktion von mir", sagte er. "Ich habe mich geärgert, weil ich dauernd blockiert wurde, auch nach dem Pfiff, und die Schiedsrichter haben es einfach nicht gesehen."
"Das war eine wirklich kindische Aktion von mir", sagte er. "Ich habe mich geärgert, weil ich dauernd blockiert wurde, auch nach dem Pfiff, und die Schiedsrichter haben es einfach nicht gesehen."
Er gab zu, dass Frust und Emotionen die Kontrolle übernommen hätten - und dass sein Verhalten nicht dem entsprach, "was er als Profi verkörpern möchte". Trotzdem betonte er, dass die wiederholten Provokationen von Smith-Schuster zu seiner Reaktion beigetragen hätten.