Head Coach Todd Bowles gab am Montag ein umfassendes Update zur Personalsituation. Während Evans, ebenso wie die Cornerbacks Benjamin Morrison und Zyon McCollum, in dieser Woche voraussichtlich wieder ins Training einsteigen soll, sind Chris Godwin Jr. und Running Back Bucky Irving für das kommende Spiel gegen die Lions so gut wie raus.
Hoffnung auf Evans-Rückkehr
Mike Evans hatte zuletzt mit anhaltenden Problemen am Oberschenkel zu kämpfen und mehrere Wochen verpasst. Nun steht der viermalige Pro-Bowler offenbar kurz vor seiner Rückkehr. Bowles zeigte sich im Zuge seiner Pressekonferenz vorsichtig optimistisch: "Wir hoffen, dass Mike diese Woche wieder trainieren kann", erklärte der Head Coach.
Ein Einsatz gegen Detroit wäre ein wichtiger Boost für die Buccaneers-Offense, die zuletzt trotz der Ausfälle solide aufspielte und jüngst auch gegen die 49ers gewann. Besonders Tez Johnson und Kameron Johnson überzeugten als Ersatz in der Passing-Offense, doch die Präsenz von Evans würde dem Angriff zweifellos mehr Tiefe und Gefahr verleihen.
Egbuka droht längere Pause
Weniger erfreulich sind die Neuigkeiten zu Emeka Egbuka. Der Wide Receiver zog sich im Spiel gegen die Atlanta Falcons eine Oberschenkelverletzung zu und wird laut Bowles am Dienstag ein MRI durchführen lassen, um das genaue Ausmaß festzustellen. "Bei solch einer Verletzung muss man immer mit mehreren Wochen Pause rechnen", sagte Bowles.
Ein längerer Ausfall wäre besonders bitter, da Egbuka in den letzten Wochen zu einem verlässlichen Ziel für Quarterback Baker Mayfield geworden war. Evans’ Rückkehr könnte nun genau den Platz füllen, den Egbuka hinterlässt.
Offense muss erneut improvisieren
Die Buccaneers haben in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass sie mit Rückschlägen umgehen können. Trotz der Verletzungen im Receiving Corps blieb das Team im Playoff-Rennen und zeigte sich offensiv variabel.
Nun liegt es erneut an Bowles und Offensive Coordinator Josh Grizzard, kreative Lösungen zu finden. Vor allem, wenn Evans noch geschont werden sollte oder Egbukas Diagnose schlimmer ausfällt als befürchtet."Wir müssen flexibel bleiben und dürfen uns nicht auf Ausreden verlassen", betonte Bowles schließlich.