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Ex-Packer entscheidet: Sperre gegen Branch bleibt bestehen

kicker

Wie die NFL am Mittwochabend mitteilte, wurde die Strafe von Hearing Officer Jordy Nelson bestätigt. Ausgerechnet ein ehemaliger Star-Receiver der Green Bay Packers, was bei manchen Lions-Fans wohl für zusätzlichen Unmut sorgen dürfte.

Branch war nach dem Handgemenge mit Chiefs-Receiver JuJu Smith-Schuster am vergangenen Sonntag in Kansas City für eine Partie ohne Bezahlung gesperrt worden. Der 23-Jährige hatte Smith-Schuster direkt nach Spielende mit der Hand ins Gesicht geschlagen und damit eine Rudelbildung ausgelöst, die auch bei beiden Head Coaches - Dan Campbell und Andy Reid - für Verägerung sorgte.

Vorbelastung spielte offenbar eine Rolle

Bei der Entscheidung spielte laut Liga-Quellen auch Branchs Disziplinarvergangenheit eine Rolle. Der Safety wurde in seinen ersten beiden NFL-Jahren bereits zehnmal mit Geldstrafen belegt, was das Strafmaß wohl beeinflusst haben dürfte.

"Das Verhalten war unangemessen und gefährlich", hieß es bereits in der ursprünglichen Begründung der NFL, verfasst von Jon Runyan, dem Vizepräsidenten für Football Operations.

Lions müssen Defense umbauen

Branch wird erst am kommenden Dienstag wieder zum Team stoßen dürfen. Für das Monday-Night-Duell gegen die Tampa Bay Buccaneers, die hervorragend in die Saison starteten, muss Detroit in der Defense nun kreativ werden. Neben Branch werden auch die Cornerbacks Terrion Arnold, Avonte Maddox sowie Starter D.J. Reed verletzungsbedingt ausfallen.

Die Partie könnte für beide Teams richtungsweisend sein. Die Buccaneers kämpfen in der NFC South um die Tabellenführung, während die Lions nach ihrer starken Vorsaison ein erneutes Top-Jahr anstreben.