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"Fail Mary": Stevenson und seine Chance auf Wiedergutmachung

kicker

Am kommenden Montag bekommt Stevenson nun die Gelegenheit zur Revanche, ausgerechnet gegen die Washington Commanders, jenes Team, das damals von seinem Fehler profitierte. Es ist die Chance, das Kapitel zu schließen, das ihn seit Monaten verfolgt.

Ein Moment, der bleibt

In der Schlusssekunde eines packenden Spiels gegen Washington schien alles entschieden - bis sich der Albtraum für Stevenson abspielte. Ein hoher Verzweiflungswurf des Gegners segelte in Richtung Endzone. Stevenson, leicht aus dem Gleichgewicht, versuchte den Ball abzuwehren, berührte ihn jedoch nur mit den Fingerspitzen. Der Ball prallte ab und landete in den Händen von Noah Brown - Touchdown, Sieg für Washington.

Für Stevenson war das ein Moment, der sich eingebrannt hat. "Es tut immer noch weh", sagte er später. "Es hat einfach mein Herz gebrochen, als Footballspieler so einen Fehler zu machen, von dem man weiß, dass er hängenbleibt."

Zwischen Selbstkritik und Neustart

Nach dem Spiel prasselte massive Kritik auf ihn ein - von Medien, Fans und auch intern. In der Woche darauf verlor er seinen Stammplatz und verließ laut Berichten zeitweise das Training, nachdem ihm die Entscheidung mitgeteilt wurde.

Doch Stevenson stellte sich der Verantwortung. "Ich stehe für Integrität", sagte er. "Das Einzige, was ich jetzt tun kann, ist zu zeigen, dass sich meine Taten geändert haben - dass ich ein besserer Mensch und ein besserer Footballspieler werde."

Wenn die Bears nun erneut auf die Commanders treffen, steht Stevenson wieder im Fokus. Er weiß, dass ihn das gegnerische Publikum nicht freundlich empfangen wird. "Ich kehre in eine feindliche Umgebung zurück", erklärte er. "Sie werden alles tun, um mich aus dem Konzept zu bringen. Aber das Beste, was ich tun kann, ist rauszugehen und zu zeigen, dass ich konzentriert und bereit bin."