Die Cleveland Browns sind erstmals seit 2017 mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet - und das, obwohl ihre Offense auf 649 Yards kam, während die Defense nur deren 383 erlaubte.
Im Fokus der Kritik steht dabei schnell Quarterback Joe Flacco, der erstmals seit 2018 wieder in Baltimore bei seinem Ex-Team gespielt hat. Beim Wiedersehen, das die Ravens klar gewannen, unterlief dem Routinier allerdings eine Interception, zudem fanden nur 25 seiner 45 Pässe einen Abnehmer.
Stefanski schützt Flacco
Eine aufkommende Diskussion auf seiner Position hat sein Head Coach jedoch im Keim erstickt. Auf die Frage, ob er über einen Wechsel nachdenke, entgegnete Kevin Stefanski: "Nein."
Für ihn ist Flacco nicht das Problem. "Ich glaube nicht, dass wir gut genug waren. Ich denke, dass wir als Team, als Offensive und als Trainerstab nicht gut genug gearbeitet haben", konstatierte der Trainer.
Auch der 40-Jährige wollte sich nicht an solchen Diskussionen beteiligen. "Das beschäftigt mich ehrlich gesagt nicht. Ich muss rausgehen und einfach mein Spiel spielen, so wie ich es kann", erklärte er nach dem Spiel. "Das Einzige, was ich kontrollieren kann, ist, wie ich spiele und wie sich dieses Team jeden Tag präsentiert."
Dabei muss er sich aber steigen, denn laut Total QBR - einer Effizenzmetrik von ESPN - liegt er mit einem Wert von 36,7 bei maximal 100 nur auf Rang 29. Einzig Tua Tagovailoa, J.J. McCarthy, der nun mehrere Wochen auszufallen droht, Bryce Young und Cam Ward sind noch schlechter.