Großkampftag in der NFL: An diesem Dienstag ist Trade Deadline - und bei allen 32 NFL-Teams dürften auf der Zielgerade noch die Telefonleitungen glühen. Es wird geguckt, welcher Spieler noch zu holen ist und welche Akteure dann auch tatsächliche Verstärkungen darstellen. Für einen gewaltigen Move sorgten in diesem Zuge etwa die Indianapolis Colts, das Überraschungsteam dieser Regular Season (Bilanz von 7-2) sicherte sich für zwei First Round Picks die Dienste von Jets-Star-Cornerback Sauce Gardner und machte damit auf einen Schlag eine ohnehin schon gute Defense noch besser.
Ebenfalls stark gestartet sind derweil die Seattle Seahawks - hier ging das Management einen ähnlichen Weg, nur auf der anderen Seite des Balles. So wurde die etwa wieder beim 38:14 bei den Washington Commanders auftrumpfte Offense um Top-Quarterback Sam Darnold noch weiter ausgebaut - und zwar mit Rashid Shaheed offenbar für einen Viert- und Fünftrunden-Pick im NFL Draft 2026 als Gegenwert.
Anspieladresse Nummer 4 nach Smith-Njigba und Co.
Der 27-jährige Wide Receiver verlässt damit in seiner vierten NFL-Saison die abermals schwächelnden New Orleans Saints (1-8) und verleiht den Hawks damit mit seiner Explosivität bei steilen Läufen eine veritable Alternative fürs tiefe Passspiel von Darnold.
Das Besondere dabei: Shaheed ist 2022 als Undrafted Agent in die Liga gekommen und hat sich nachhaltig als explosive Waffe einen Namen gemacht. So stehen in 42 Regular-Season-Einsätzen für New Orleans 138 Catches für 2055 Yards und ordentliche zwölf Touchdowns - 499 Yards und zwei Scores dabei allein in dieser Spielzeit in neun Partien.
Da Seattles Quarterback Darnold seit eineinhalb Jahren der NFL-Profi mit den meisten weiten Pässen ist, passt der All-Pro Punt Returner des Jahres 2023 neben seiner flexiblen Einsatzfähigkeit eben auch als Special Teamer bestens ins Konzept. Zumal Shaheed alles geben muss, um sich selbst für einen neuen Vertrag - sein aktueller läuft am Ende der Saison aus - zu empfehlen. Das Risiko der Seahawks hält sich mit diesem Trade für den wohl nach Jaxon Smith-Njigba, Cooper Kupp und Rookie Tory Horton ins Rennen gehenden vierten Receiver somit in Grenzen.
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