Fehlercode: %{errorCode}

"Er war unglaublich" - Gabriel begeistert bei NFL-Debüt

kicker

Gabriel, in der dritten Runde des Drafts ausgewählt, war der 41. Quarterback, der seit der Rückkehr der Browns in die NFL im Jahr 1999 ein Spiel startete. Und der erste, der sein Debüt außerhalb der USA gab. In London brachte er 19 von 33 Pässen für 190 Yards und zwei Touchdowns an, blieb dabei fehlerfrei und ohne Turnover.

Head Coach Kevin Stefanski zeigte sich trotz der knappen Niederlage zufrieden, mahnte aber auch Lernpotenzial an: "Wahrscheinlich ist es zu früh für eine Bewertung. Es gab gute Ansätze, aber auch typische Rookie-Momente, an denen wir arbeiten müssen."

Gabriel bleibt cool - und bekommt Rückhalt aus der Kabine

Cleveland führte zur Pause mit 10:7 und später mit 17:14, ehe die Offense im Schlussviertel ins Stocken geriet. Gabriel nahm die Verantwortung auf sich: "Wir müssen einfach konstanter Drives verlängern", sagte er. "Da gibt es einige Situationen, in denen ich das Team in bessere Position bringen muss. Es beginnt bei mir - und wir müssen als Einheit daran arbeiten."

Star-Pass-Rusher Myles Garrett lobte den jungen Spielmacher nach dem Spiel ausdrücklich: "[Gabriel] sah so aus, wie wir ihn kennen - ruhig, kontrolliert, macht die Plays, die er machen kann. Er war unglaublich ruhig und hat uns in Position gebracht, das Spiel zu gewinnen. Wir müssen uns da selbst besser helfen."

Gabriel erhielt den Vorzug vor Veteran Joe Flacco, der in den ersten vier Wochen acht Turnover verursacht hatte. Der Plan von Stefanski ging teilweise auf: Die Browns gewannen das Turnover-Duell 2:0, produzierten mit 140 Rushing Yards ihre Saisonbestmarke - doch auf dem Scoreboard reichte es erneut nicht.

Historisch schwieriger Start

Für Cleveland setzte sich damit ein bitterer Trend fort: Browns-Quarterbacks sind seit 1995 bei ihren Debüts 0-17, laut ESPN Research die längste Serie dieser Art seit Beginn der Statistik.

Gabriel aber hinterließ den Eindruck, als könne er schon bald den ersten Sieg einfahren. Ruhig, fokussiert und mit einem klaren Leadership-Auftritt machte er Hoffnung auf mehr - auch wenn der ersehnte zweite Saisonsieg vorerst ausblieb.