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Giants: Kuhn sieht Quarterback-Wechsel kritisch

kicker

Seit Tagen sorgt die Personalie für Schlagzeilen: Brian Daboll, Head Coach der New York Giants, hat Russell Wilson auf die Bank gesetzt. Stattdessen soll Rookie Jaxson Dart das Team aufs Feld führen.

Eine Entscheidung mit Signalwirkung - und ein Thema, zu dem sich neben Eli Manning auch Markus Kuhn auf einem Pressetermin in München geäußert hat.

Kuhn ordnet die Situation ein

"Eli Manning hat in seiner Rookie-Saison auch erst im zehnten Spiel gespielt", erinnerte Kuhn. "Jetzt kommt Dart schon in Woche vier rein. Meiner Meinung nach lagen die Niederlagen nicht nur an Wilson - er allein war nicht schuld. Aber irgendwann sagen die Coaches: 'Wir schauen nach vorne und geben dem Jungen so viel Spielzeit wie möglich.'"

Idealerweise, so Kuhn, hätte man vielleicht noch länger gewartet. Doch gleichzeitig zeigte er sich gespannt, wie sich der junge Quarterback schlagen wird: "Ich bin wirklich neugierig, wie er sich jetzt entwickelt."

Giants-Saison noch nicht verloren

Trotz des schwachen Starts sieht Kuhn die Saison noch nicht komplett abgeschrieben: "Das Gute am Football ist: Du kannst mit 0-3 starten und am Ende trotzdem acht oder zehn Spiele gewinnen. Die wirklich wichtigen Partien kommen sowieso erst im November und Dezember."

Statistisch sei es zwar eher unrealistisch, nach einem 0-3-Start noch die Playoffs zu erreichen. Doch Kuhn setzt ein kleines Fragezeichen dahinter: "Vielleicht schafft es Jaxson Dart ja doch, das Ruder herumzureißen."