Die Detroit Lions haben ihren Saisonauftakt deutlich mit 13:27 gegen die Green Bay Packers verloren. Quarterback Jared Goff sparte dabei nicht mit klaren Worten. "Nicht einmal annähernd gut genug. Nicht mal im Entferntesten", sagte der 29-Jährige über die Leistung seiner Offense.
Zwar brachte Detroit den Ball mit langen Drives nach vorne - unter anderem über 16 Spielzüge für 78 Yards und neun Spielzüge für 59 Yards - doch am Ende standen nur kurze Field Goals. "Wir sind in die Red Zone gekommen, konnten es aber nicht vollenden. Das reicht nicht", so Goff auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Historisch schwache Zahlen
Viele Fans zeigten sich unzufrieden mit dem Playcalling des neuen Offensive Coordinators John Morton, der eigentlich optimistisch auf den NFL-Auftakt blickte. Immer wieder habe es an Kreativität und Konsequenz im Angriff gefehlt. Das spiegelte sich auch in den Leistungen der Schlüsselspieler wider: Wide Receiver Amon-Ra St. Brown, sonst das verlässliche Herzstück der Offense, blieb mit nur vier Catches für 43 Yards überraschend blass.
Besonders deutlich wurde die Flaute an den Zahlen von Running Back Jahmyr Gibbs, der sogar einen Negativrekord aufstellte. Goff wollte die Probleme jedoch nicht auf den Abgang von Ex-OC Ben Johnson schieben. Stattdessen nahm er sich selbst in die Pflicht: "Vieles fällt auf mich zurück. Ich muss besser spielen."
Die nächste Chance dazu bietet sich schon am Sonntag. Ausgerechnet gegen die neue Mannschaft von Johnson, die Chicago Bears. Diese mussten im Monday Night Game ebenfalls eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen.