Ward war am 12. Juni in seinem Haus in Magnolia, Texas, unter dem Verdacht häuslicher und sexueller Gewalt verhaftet worden. Nun entschied das Gremium, dass kein hinreichender Tatverdacht gegen den 34-Jährigen vorliegt. "Ich kann endlich nach vorne schauen", sagte Ward gegenüber KPRC-TV am Donnerstag.
NFL prüft den Fall weiterhin
Trotz der Entscheidung bleibt Ward auf der Commissioner Exempt List der NFL. Das bedeutet, dass er weder trainieren noch an Spielen teilnehmen darf. "Wir beobachten die Entwicklungen weiterhin, der Fall bleibt unter Prüfung", erklärte NFL-Sprecher Brian McCarthy per E-Mail an KPRC-TV.
Unabhängig von der Grand-Jury-Entscheidung läuft eine Zivilklage: Die Frau, die die Vorwürfe erhoben hatte, fordert in Harris County Schadenersatz in Höhe von mehr als 20 Millionen Dollar. Zudem war Ward am 7. August wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen seine Freilassungsauflagen kurzzeitig inhaftiert worden.