Die NFL-Saison findet Jahr für Jahr beim Super Bowl seinen Höhepunkt. Rund um das NFL-Finale wird ein großes Spektakle geliefert. Unter anderem wird jedes Jahr eine große Halftime Show performt.
Daher steigt gut ein halbes Jahr vorher die Spannung, wem die Ehre zuteil wird und wer beim Mega-Event auftreten darf.
Wie die NFL Ende September in der Halbzeitpause des Sunday Night Games zwischen den Dallas Cowboys und den Green Bay Packers mitteilte, wird Bad Bunny der Headliner für die Halftime Show sein. Der puerto-ricanischer Sänger, Rapper, Songwriter und Produzent wurde vor allem durch seine Mischung aus Reggaeton, Latin Trap, Rap und modernen Pop-Einflüssen bekannt.
"Was ich empfinde, geht über mich selbst hinaus“, sagte Bad Bunny in einer von der NFL veröffentlichten Erklärung. „Es ist für diejenigen, die vor mir da waren und unzählige Yards gelaufen sind, damit ich kommen und einen Touchdown erzielen konnte ... Das ist für mein Volk, meine Kultur und unsere Geschichte." Zudem fügte er auf Spanisch an: "Geh und sag deiner Großmutter, dass wir die HALFTIME SHOW DES SUPER BOWLS sein werden."
Der Super Bowl findet 2026 in New Levi's Stadium, in Santa Clara in Kalifornien statt. In der Nacht vom 8. auf 9. Februar entscheidet sich, wer der Sieger der NFL-Saison ist.
Ob Bad Bunny bei seiner Performance Unterstützung von anderen Künstlern bekommen wird, ist nicht bekannt. Zuletz wurde auch über einen Auftritt von Taylor Swift spekuliert. Die Sängerin ist mittlerweile mit Travis Kelce, Tight End der Kansas City Chiefs, verlobt und immer wieder bei NFL-Spielen vor Ort.
Schon viele Superstars gaben sich beim Super Bowl die Ehre und legten eine Performance hin. Unvergessen bleibt der Auftritt vom King of Pop, Michael Jackson, im Jahr 1993. Aber auch die Rolling Stones, Bruce Springsteen oder Prince standen auf der Bühne.
Einen großen Eklat gab es 2004, das sogenannte Nipplegate. Justin Timberlake riss dabei Janet Jackson gegen Ende des Songs "Rock your body" das Oberteil herunter und entblößte das Nippelpiercing der Sängerin.
2025 war Kendrick Lamar der Headliner. In New Orleans performte er unter anderem seinen Mega-Hit Not like us.
| JAHR | PERFORMER |
|---|---|
| 2025 | Kendrick Lamar |
| 2024 | Usher |
| 2023 | Rihanna |
| 2022 | Dr. Dre, Snoop Dog, Eminem, Mary J. Blige, Kendrick Lamar |
| 2021 | The Weeknd |
| 2020 | Shakira und Jennifer Lopez |
| 2019 | Maroon 5 |
| 2018 | Justin Timberlake |
| 2017 | Lady Gaga |
| 2016 | Coldplay (u.a. mit Beyonce & Bruno Mars) |
| 2015 | Katy Perry (mit Lenny Kravitz & Missy Elliott) |
| 2014 | Bruno Mars (mit den Red Hot Chilli Peppers) |
| 2013 | Beyonce (mit Destiny's Child) |
| 2012 | Madonna (u.a. mit LMFAO, Nicki Minaj) |
| 2011 | The Black Eyed Peas (mit Usher & Slash) |
| 2010 | The Who |
| 2009 | Bruce Springsteen and the E Street Band |
| 2008 | Tom Petty and the Heartbreakers |
| 2007 | Prince |
| 2006 | The Rolling Stones |
| 2005 | Paul McCartney |
| 2004 | Jessica Simpson, Janet Jackson, P. Diddy, Nelly, Kid Rock, Justin Timberlake |
| 2003 | Shania Twain und No Doubt (mit Sting) |
| 2002 | U2 |
| 2001 | Aerosmith und NSYNC (mit Britney Spears, Mary J. Blige & Nelly) |
| 2000 | Phil Collins, Christina Aguilera, Enrique Iglesias, Toni Braxton |