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Hall of Fame 2026: Brees und Fitzgerald führen Liste der Nominierten an

kicker

Die Pro Football Hall of Fame gilt als höchste Auszeichnung im American Football. Sie hat ihren Sitz in Canton, Ohio, dem Geburtsort der NFL - und würdigt die legendärsten Spieler, Trainer und Funktionäre der Liga. Jedes Jahr werden aus einer langen Liste von Nominierten zunächst 25 Halbfinalisten und dann 15 Finalisten ausgewählt.

Über die endgültige Aufnahme entscheidet dann ein Komitee aus 50 Journalisten, Experten und ehemaligen Offiziellen. Zwischen vier und acht neue Mitglieder schaffen es so jedes Jahr in die Hall of Fame. Wer einmal aufgenommen wird, erhält eine Bronzebüste in Canton und gilt fortan als Teil der ewigen Geschichte der NFL.

In diesem Jahr stehen gleich mehrere große Namen erstmals zur Wahl - allen voran Quarterback Drew Brees und Wide Receiver Larry Fitzgerald.

Brees und Fitzgerald als klare Favoriten

Quarterback Drew Brees und Wide Receiver Larry Fitzgerald haben die NFL über Jahre geprägt. Brees rangiert mit 80.358 Passing Yards und 571 Touchdown-Pässen hinter Tom Brady auf Platz zwei der ewigen Bestenlisten. Seine größten Erfolge feierte er mit den New Orleans Saints, die er nach der Saison 2009 zum ersten Super-Bowl-Titel der Franchise-Geschichte führte. Der Spielmacher wurde 13-mal in den Pro Bowl berufen, zweimal zum Offensive Player of the Year gewählt und einmal ins All-Pro-Team aufgenommen.

Larry Fitzgerald verbrachte derweil seine gesamte Karriere bei den Arizona Cardinals. Mit 1432 Receptions und 17.492 Receiving Yards ist der Wide Receiver in seinem Abteil ebenfalls die Nummer zwei in der NFL-Historie - jeweils hinter dem legendären Jerry Rice. Der Ausnahme-Receiver erreichte dabei neunmal die 1.000-Yard-Marke in einer Saison und führte Arizona 2008 zudem in den Super Bowl, wobei er mit 546 Receiving Yards und sieben Touchdowns einen bis heute gültigen Playoff-Rekord aufstellte.

Weitere namhafte Kandidaten

Neben Brees und Fitzgerald sind auch andere große Namen erstmals wahlberechtigt: Darunter Philip Rivers, Alex Smith, Greg Olsen, Jason Witten, Frank Gore, LeSean McCoy, David DeCastro, Maurkice Pouncey, Geno Atkins, Jurrell Casey und Thomas Davis.

Zusätzlich treten elf Finalisten aus dem Vorjahr erneut an, darunter Eli Manning, Reggie Wayne, Terrell Suggs und Steve Smith Sr. Außerdem sind mit Willie Anderson, Torry Holt, Luke Kuechly und Adam Vinatieri vier Spieler automatisch unter den letzten 15 gesetzt.

Im Oktober wird die Liste auf 50 Kandidaten reduziert, bevor die Auswahlkommission bis zum Super Bowl im Februar 15 Finalisten bestimmt. Neben den modernen Spielern - also jenen, die ihre Karriere in den vergangenen Jahren beendet haben und nach einer Wartezeit von fünf Jahren erstmals wählbar sind - werden auch drei Senior-Kandidaten, ein Trainer sowie ein sogenannter Contributor berücksichtigt. Dabei handelt es sich um Persönlichkeiten, die den Football abseits des Spielfelds geprägt haben. Insgesamt werden am Ende zwischen vier und acht neue Mitglieder in die Hall of Fame aufgenommen.