Glenn enttäuscht über seine Offense
Jets-Head-Coach Aaron Glenn sprach auf der Pressekonferenz nach der Niederlage in London offen über die anhaltenden Probleme im Angriff: "Das Passspiel war nicht existent", so Glenn. "Es ist hart, immer wieder knapp zu verlieren. Irgendwann müssen wir so ein Spiel auch mal zu Ende bringen."
Er zog dabei Parallelen zu seiner Zeit in Detroit, wo er ähnliche Phasen erlebte: "Es ist, wie es ist. Du musst einfach weiterarbeiten. Niemand wird Mitleid mit dir haben." Die Frage, ob Quarterback Justin Fields auch in der kommenden Woche starten werde, schmetterte Glenn entschlossen ab und machte deutlich, dass das kein Thema sei,
Fields zeigt sich selbstkritisch
Quarterback Justin Fields zeigte sich auf der PK selbstkritisch und übernahm Verantwortung für die offensive Misere: "Das war nicht gut genug, und das beginnt bei mir", erklärte der Spielmacher.
Gleichzeitig lobte er aber auch die starke Defense der Broncos: "Ich hätte den Ball bei manchen Plays schneller loswerden können, aber meistens haben sie uns einfach gut gedeckt." Trotz des Fehlstarts verliert Fields nicht den Glauben an die Saison: "Du musst weitermachen, es gibt keine andere Option."
Frust in der Kabine: "Wir müssen Justin besser schützen"
Auch in der Kabine war die Stimmung nach dem Spiel angespannt. Guard John Simpson sagte im Gespräch mit Reportern: "Ich hasse es zu verlieren. Dass wir nicht mal 100 Yards geschafft haben, ist verrückt. Aber wir müssen die Köpfe unten halten und weiterarbeiten."
Zu den neun zugelassenen Sacks gegen Fields meinte er: "Das liegt an uns als Einheit. Wir müssen Justin besser schützen. Er ist mein Quarterback, und ich werde alles tun, um ihm zu helfen."
Running Back Breece Hall schlug in dieselbe Kerbe: "Wir wussten, dass es schwer werden würde. Aber wir müssen besser ausführen und ihm mehr Zeit geben. Er wurde zu oft getroffen - das muss besser werden, von uns Running Backs und von der O-Line."
Nüchterne Einschätzung von Wilson, Gardner entsetzt wegen 0-6-Start
Receiver Garrett Wilson fasste seine Emotionen kurz und ehrlich zusammen: "Einfach ein hartes Spiel. Wir haben schlecht gespielt und verloren. Das fühlt sich schrecklich an."
Über das von der Defense einberufene Players-Only-Meeting zeigte sich Cornerback Sauce Gardner kämpferisch: "Wir haben darüber gesprochen, dass jeder das persönlich nehmen muss. Ich habe das getan - und der Rest der Defense auch."
Trotz des besseren Auftritts der Defense bleibt die Enttäuschung jedoch auch bei ihm groß: "Ich bin die stillen Kabinen nach Spielen wie diesem leid. Das ist nie ein gutes Zeichen. Ich kann es einfach nicht fassen, dass wir 0-6 stehen."