Aaron Rodgers ist 41 Jahre alt, spielt seit 20 Jahren in der NFL, wurde vier Mal zum besten Spieler der gesamten Saison gekürt und gewann ein Mal mit den Green Bay Packers den Super Bowl. Und damals wie heute bestimmt Aaron Rodgers die Schlagzeilen wie kaum ein anderer Profi der besten Footballliga der Welt. Daran hat sich auch seit seinem Wechsel zu den Pittsburgh Steelers nichts geändert.
Denn wie es der Zufall (oder die Spieltagsplaner der NFL?) so wollten, führte das erste Spiel für sein neuen Team Rodgers gleich zurück nach New York, wo er zuletzt ein enttäuschendes, zweijähriges Kapitel bei den Jets verbrachte. Nach einer ersten Saison 2023, die er mit einem Achillessehnenriss verpasste, und einer zweiten 2024, in der er die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte, wurde Rodgers im Februar dieses Jahres am Big Apple vom neuen Coach Aaron Glenn vor die Tür gesetzt.
Spekulationen über sein Karriereende füllten die Zeitungen - bis sich die NFL-Ikone den Pittsburgh Steelers anschloss. Und jene Steelers nun mit einer makellosen Leistung bei den New York Jets zum erfolgreichen Saisonauftakt führte. Mit 244 Passing Yards, vier Touchdownpässen und ohne Interception trug Rodgers massiv zum aufregenden 34:32-Auswärtssieg seiner Steelers bei seinem Ex-Team bei.
Dass Rodgers dabei zwischenzeitlich von den Jets-Fans ausgebuht wurde? Kümmerte den immer noch leistungsfähigen Routinier nicht die Bohne. Rodgers spülte hoch motiviert und konzentriert sein Programm ab und bewies, dass er auch im hohen Alter noch wichtig für sein Team sein kann. Und legte nach dem Erfolg verbal gegen sein Ex-Team, vor allem aber gegen Coach Glenn nach.
"Es gab ganz offensichtlich einige Menschen in der Organisation, die glaubten, ich könne nicht mehr spielen", zielte es Rodgers eindeutig auf Glenn und Jets-GM Darren Mougey ab und teilte aus: "Es war schön, ihnen zu zeigen, dass sie sich geirrt haben." Rodgers machte keinen Hehl daraus, dass er gegen sein Ex-Team besonders motiviert war, als er sagte: "Ich war einfach froh, alle zu besiegen, die etwas mit den New York Jets zu tun hatten."
Durch den erfolgreichen Auftakt haben sich Rodgers und die Steelers in der stark besetzten AFC North Division direkt mal bewiesen und ihre Stellung markiert. Ob es gegen die Cincinnati Bengals, Cleveland Browns und Baltimore Ravens für den Playoffeinzug reicht, wird viel davon abhängen, ob Rodgers sein hohes Leistungsniveau aus seinem ersten Spiel für sein neues Franchise halten kann.
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