Das Duell schien ungleicher kaum denkbar: ein 0-3-Team gegen einen 3-0-Gegner. Doch Dart, der auf sein Debüt gebrannt hat, nutzte sein NFL-Debüt, um Geschichte zu schreiben und ein Ausrufezeichen für eine mögliche Wende der Saison der New York Giants zu setzen.
Debüt mit Signalwirkung
Gleich die erste Serie nutzte Dart zu einem 15-Yard-Lauf in die Endzone, später legte er mit einem Pass-Touchdown auf Tight End Theo Johnson nach. Am Ende standen 13 von 20 Pässen für 111 Yards sowie ein Touchdown durch die Luft und einer am Boden, ergänzt durch 54 Rushing Yards. Ein Auftritt, der mehr als nur Routine vermuten lässt.
Auch die Defensive lieferte ab: Zwei Interceptions gegen Justin Herbert, jeweils von Dru Phillips und Dexter Lawrencetief in der gegnerischen Hälfte, brachten die Giants entscheidend in Position.
Dazu kamen massiver Druck im Pass Rush: Abdul Carter, Brian Burns und Kayvon Thibodeaux sorgten mit 20 QB-Pressures und zwei Sacks immer wieder für Unruhe.
Bittere Note: Nabers verletzt
Überschattet wurde der Sieg gegen die Los Angeles Chargers vom Ausfall von Malik Nabers, der sich mutmaßlich das Kreuzband gerissen hat. Der Top-Receiver dürfte den Giants lange fehlen. Umso bemerkenswerter war es, dass die Offense ohne ihn Lösungen fand und die Partie zu Ende brachte.
In der Schlussphase hielten die Giants die knappe Führung und verhinderten den letzten Ansturm der Chargers. Für Jaxson Dart ist dieses Debüt mehr als ein gelungener Einstand, es ist ein historisches Signal. Für die Giants wiederum könnte es der Startpunkt einer neuen Richtung sein. "Ich bin glücklich, dass wir ihn haben", so sein Head Coach Brian Daboll.