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Jets atmen auf: Johnson kehrt zuzrück

kicker

Die New York Jets können im London Game gegen die Denver Broncos endlich wieder auf Linebacker Jermaine Johnson zählen. Head Coach Aaron Glenn bestätigte am Freitag, dass der Pass Rusher nach drei verpassten Spielen aufgrund einer Knöchelverletzung aus Woche 2 nun sein Comeback geben wird.

Die Rückkehr des einstigen Pro Bowlers ist für die Jets ein wichtiger Lichtblick in einer bislang enttäuschenden Saison. Johnson soll der angeschlagenen Defensive neue Energie und dringend benötigten Druck auf den Quarterback verleihen - genau das, was dem Team in den vergangenen Wochen gefehlt hat.

Wichtige Verstärkung für die schwächelnde Defense

Die Rückkehr des Pro-Bowlers kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Die Jets stehen bei 0-5 und verfügen laut Defensive Tackle Quinnen Williams aktuell über "wahrscheinlich die schlechteste Defense der Liga".

In den letzten drei Partien brachte New York gerade einmal zwei Sacks zustande - eine Statistik, die Johnson nun wieder verbessern soll. "Er bringt eine gewisse Härte mit, ein Element, das wir brauchen", sagte Glenn. "Jedes Mal, wenn man so einen Spieler zurückbekommt, verändert das etwas - auf und neben dem Feld." Johnson selbst gab sich kämpferisch: "Ich will einfach helfen. Wir müssen besser sein. Wir dürfen nicht der Grund sein, warum wir verlieren."

Pro-Bowler mit Leader-Qualitäten

Johnson hatte bereits 2023 seine beste NFL-Saison gespielt - mit 7,5 Sacks und 16 Quarterback Hits - und wurde daraufhin erstmals in den Pro Bowl berufen. Nach einem Achillessehnenriss verpasste er fast die gesamte Saison 2024, arbeitete sich aber über Monate zurück. Nun soll er einer Defense, die zuletzt von verpassten Tackles und Abstimmungsfehlern geprägt war, wieder Stabilität verleihen.

Defensive Coordinator Steve Wilks bezeichnete ihn als "einen zentralen Teil unserer Defensive", während Line-Coach Eric Washington Johnsons Professionalität hervorhob: "Er war die ganze Zeit voll im Prozess - in Meetings, im Filmraum, mental immer bereit."

Motivation durch Eigenkritik

Unter der Woche hatte die Jets-Defense ein Players-only-Meeting abgehalten, um über ihre Probleme zu sprechen und Verantwortung zu übernehmen. Johnson bestätigte, dass das Team den Ernst der Lage erkannt habe: "Wir haben zu viel Talent, um so zu spielen. Coach Glenn hat immer zu uns gestanden - jetzt müssen wir auch für ihn liefern."

Die Jets hoffen, dass die Kombination aus Selbstkritik und Johnsons Rückkehr den dringend benötigten Wendepunkt markiert. Am Sonntag gegen Denver wird sich zeigen, ob die Worte auch auf dem Feld Wirkung zeigen.