Nach einer Serie enttäuschender Auftritte und dem verletzungsbedingten Ausfall von Joe Burrow ruht die Hoffnung nun auf einem Veteranen, der weiß, wie man Teams führt und Spiele gewinnt.
Ein Veteran als Hilfe
Wide Receiver Ja’Marr Chase brachte es auf den Punkt: "Sie zeigen damit, dass sie an uns glauben. Unsere Defense macht ihren Job - jetzt bekommen wir die Chance, wieder mehr große Spielzüge zu machen." Auch Teamkollege Tee Higgins zeigte sich überrascht, aber optimistisch, als er von dem Trade erfuhr: "Der Typ macht das schon seit Jahren. Und man sieht, dass sein Wurfarm nichts von seiner Stärke verloren hat."
Flacco, der 2013 mit den Baltimore Ravens den Super Bowl gewann, bringt nicht nur Routine, sondern auch Führungsstärke. Sein Name steht für Ruhe und Erfahrung, beides Dinge, die die Bengals in ihrer aktuellen Situation dringend brauchen.
Burrow verletzt, Offense ohne Rhythmus
Die Entscheidung für Flacco kam nicht zufällig. Seit dem Ausfall von Joe Burrow durch eine Fußverletzung sucht die Offensive verzweifelt nach Konstanz. Ersatzmann Jake Browning konnte bisher kaum Akzente setzen, die Bengals blieben in drei Spielen in Folge über lange Phasen punktlos.
Mit Flacco soll sich das ändern. Der 40-Jährige soll der Offensive Struktur geben und das Spiel lesen, bevor es kippt. Für das Trainerteam bedeutet das allerdings, ein neues System auf die Beine zu stellen, das seine Stärken nutzt: ein sicheres Passspiel, schnelle Entscheidungen und eine klare Kommunikation mit Receivern wie Chase und Higgins.
Risiko und Chance zugleich
Head Coach Zac Taylor betonte, dass es vor allem darum gehe, Stabilität zu schaffen: "Joe ist ein Profi durch und durch. Er versteht das Spiel auf einem hohen Level - und genau das brauchen wir jetzt."
Mit seiner Präsenz könnte Flacco nicht nur auf dem Feld, sondern auch in der Kabine Wirkung zeigen. Gerade junge Spieler könnten von seinem Erfahrungsschatz profitieren.