Johnson schilderte im Podcast "GAMECHANGERS" sehr plastisch, wie ihn die Nachricht erreichte. Er sei demnach im Park gewesen, als die entscheidende Benachrichtigung auf dem Handy aufploppte - der typische Text, den NFL-Spieler kennen: "Bist du gerade im Gebäude oder kannst du kurz vorbeikommen?" Für Johnson war damit klar, was kommt.
Im Gespräch mit dem Coaching-Staff habe man ihm erklärt, dass die Texans Roster-Moves machen müssten - und er einmal mehr der Spieler sei, der dafür weichen müsse. Johnson betonte jedoch, dass er die Entscheidung nicht persönlich nehme: Roster-Entscheidungen hätten in der NFL fast immer mit "Value per Snap" und Kaderlogik zu tun, nicht damit, ob Coaches einen mögen oder Sonstiges.
Hoffnung auf Practice-Squad-Rückkehr
Ganz vorbei ist das Kapitel Houston für ihn aber offenbar nicht, denn der 30-Jährige hat noch eine Aktivierung übrig - und von Texans-Seite soll sogar bereits signalisiert worden, dass man ihn bereits am nächsten Tag wieder in den Practice Squad holen wolle.
"Wenigstens bist du immer noch gewollt", fasst sein Co-Host Mark Nzeocha die Situation zusammen - denn die Alternative wäre ein klares "Danke für deinen Service, such dir ein neues Team" gewesen. Für Johnson bleibt damit zumindest die Perspektive, im System zu bleiben und sich erneut hochzuarbeiten.
Selbstkritik und Blick auf die eigene Rolle
Johnson zeigte sich darüber hinaus deutlich selbstkritisch. Die Texans-Offense habe über weite Strecken gut gespielt, gerade das Laufspiel sei im jüngsten Spiel gegen die Kansas City Chiefs aber hinter den eigenen Möglichkeiten geblieben.
Er selbst nahm sich dabei ausdrücklich nicht aus: Im Run Game sei "mehr drin", und er wolle die Chance bekommen, noch einmal zu zeigen, was er als Blocker und physischer Fullback beitragen könne. Die Texans haben jedenfalls eine starke Mannschaft, das hat man am Sonntagabend gesehen - und genau in diesem Umfeld hofft der Deutsche, auch weiter Teil des Teams zu bleiben.
Wie es für den Johnson langfristig in der NFL weitergeht, bleibt offen - kurzfristig könnte der nächste Schritt aber erneut in Houston stattfinden, wenn die angedeutete Rückkehr in den Practice Squad wie geplant zustande kommt.
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