Der Trade von Micah Parsons lässt die US-amerikanischen Medien keine Ruhe. Nun ist bekannt geworden, dass der Pass Rusher der Dallas Cowboys fast bei den New York Jets gelandet wäre, das hat Owner Jerry Jones bei ESPN New York offenbart.
"Ich habe Kontakt mit einem der Teams aufgenommen und Sie können davon ausgehen, dass es nicht die Giants waren", erklärte er in einem Interview. Allerdings waren die Gespräche relativ schnell beendet. "Sie hatten nicht die Ressourcen, um die Gespräche spannend zu machen", berichtete Jones.
Kein Team aus der AFC wollte Parsons
Auf die Frage des Reporters antwortete der 82-Jährige, der für sein Verhandlungsgeschick bekannt ist, dass er ein Auge auf Quinnen Williams geworfen hat. "Während des ganzen Prozess haben wir nach einem dominanten Spieler in der Interior Defensive Line gesucht", schilderte Jones. "Wir wollten unsere Run Defense mehr adressieren, wie wir es in den vergangenen vier Jahren gemacht haben."
Allerdings waren die Jets nicht bereit, den aufgerufenen Preis der Cowboys zu bezahlen. Damit waren sie nicht das einzige Team, denn bereits vor einigen Tagen berichtete NFL-Insider Jay Glazer von Fox Sports, dass kein Team aus der AFC Interesse an Parsons gehabt haben soll. Einzig die Philadelphia Eagles wollten ihn unbedingt haben.
Stattdessen bekamen aber die Green Bay Packers den Zuschlag - ein Trade, der sich aktuell als Glücksgriff zu erweisen scheint. Schließlich zeigt sich die Defense in Top-Form. "Ich habe das hier monatelang analysiert und dabei sehr genau abgewogen", verteidigte Jones aber seine Entscheidung.