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Können die Lions ihre schwarze Serie in Baltimore beenden?

kicker

Die Detroit Lions sind so etwas wie der Lieblingsgegner von John Harbaugh, Head Coach der Baltimore: Der nach Pittsburghs Mike Tomlin am längsten bei seiner Franchise beschäftigte 62-Jährige hat mit den Ravens noch nie gegen die Lions verloren.

Die letzten fünf Vergleiche haben allesamt die Ravens gewinnen können, zuletzt im Oktober 2023 mit einem 38:6-Heimsieg. Der letzte Sieg der Lions liegt 20 Jahre zurück und in Baltimore konnten Detroit überhaupt nur einmal feiern, doch im Jahr 1977 hieß der Gegner dort noch nicht Ravens, sondern Baltimore Colts vor deren Umzug nach Indianapolis.

Ravens mit besonderen Jersey für Monday Night Game

Drei der letzten fünf Vergleiche endeten deutlich, zweimal entschieden späte Field Goals des mittlerweile entlassenen Kickers Justin Tucker die Partie. Vor allem der Sieg aus dem Jahr 2021 bleibt in Erinnerung, als Tucker mit dem siegbringenden Kick aus 66 Yards den noch heute bestehenden Rekord für das längste Field Goal der NFL-Geschichte aufstellen konnte.

John Harbaugh steht mit seinen Ravens bei 22 Siegen aus 25 Primetime-Heimspielen und so verwundert es auch nicht, dass Baltimore einmal mehr als Favorit in das Duell geht. Es wird das erste Monday Night Home Game seit 2021 für Baltimore und zum Motto "Darkness Falls" gibt es spezielle komplett schwarze Jerseys.

Es ist aus der langen Liste der Monday Night Games in dieser Spielzeit sicherlich eines der absoluten Highlightspiele.

Saisonverlauf der Lions und Ravens nahezu identisch

Beide Teams zählten vor der Saison zum engeren Favoritenkreis, verloren aber jeweils prompt in Week 1. Die Detroit Lions enttäuschten bei der 13:27-Niederlage in Green Bay, sodass schnell Fragen laut wurden, ob der Abgang beider Koordinatoren nicht doch zu viel war.

Nachdem man dann den Bears mit Head Coach Ben Johnson, zuvor eben Offensive Coordinator Detroits, insgesamt 52 Punkte einschenkte, verstummten diese Fragen jedoch schnell. Quarterback Jared Goff passte für 334 Yards und fünf Touchdowns, welche ihm schon zum vierten Mal in seiner Karriere gelangen. Wide Receiver Amon-Ra St. Brown fing drei der Touchdownpässe, soviel schaffte er in einem Spiel bislang noch nie.

Die Ravens führten dagegen in Week 1 lange Zeit vermeintlich deutlich bei den Buffalo Bills im Sunday Night Game, um dann am Ende beim 40:41 doch mit leeren Händen dazustehen.

Es folgte jedoch eine ähnliche Reaktion wie bei den Lions: Die Cleveland Browns wurden beim 41:17-Heimsieg vor allem in der zweiten Hälfte deutlich in die Schanken verwiesen.

Running Back Derrick Henry blieb hier jedoch blass: Die Browns stellten die Box zu gegen seine Läufe, sodass der 31-Jährige mit elf Carries nur auf 23 Yards kam. Es waren die wenigsten, seit er bei den Ravens ist. Dafür nutzte Quarterback Lamar Jackson die entstandenen Freiräume mit akkuraten Pässen, von denen er vier für Touchdowns anbrachte. Dabei blieb er ohne Interception.

Die wichtigsten Matchups

Ein Faktor wird die Laufverteidigung der Lions gegen Derrick Henry sein. Die Lions haben seit 2023 überhaupt nur einem Running Back - James Cook - ein Spiel mit mindestens 100 Rushing Yards erlaubt, Henry gehört aber unumstritten zu den besten überhaupt.

Die Ravens-Passverteidigung wird auf der anderen Seite alle Hände voll zu tun haben, vor allem, da Cornerback Marlon Humphrey noch eine Leistenverletzung einschränkt. Safety Kyle Hamilton muss hier womöglich Defizite gegen die starken Lions-Receiver ausgleichen.

Injury Update vor dem Spiel

Die Ravens mussten Tight End Isaiah Likely (Fußverletzung), Defensive Lineman Nnamdi Madubuike (Nacken) und vor allem Linebacker Kyle Van Noy (Oberschenkel) abmelden.

Bei den Lions wird Defensive End Marcus Davenport (Brust) ausfallen. Hinter dem Einsatz von Linebacker Jack Campbell (Knöchel), Offensive Tackle Taylor Decker (Schulter), Safety Kerby Joseph und Cornerback D.J. Reed (Knie) steht noch ein Fragezeichen.