Die Green Bay Packers haben nach dem Traumstart in die Saison einen herben Dämpfer kassiert. Beim 10:13 in Cleveland verspielte das Team in den letzten Minuten eine komfortable Führung und vergab damit die Chance auf den dritten Sieg im dritten Spiel.
Besonders bitter: Ein geblocktes Field Goal und eine späte Interception von Jordan Love leiteten die Wende ein. Head Coach Matt LaFleur machte anschließend unmissverständlich klar, was ihn neben der Niederlage am meisten ärgerte.
Undefeated-Talk sorgt für Unruhe
Vor der Partie hatte Left Tackle Rasheed Walker für Aufsehen gesorgt, als er nach dem 2-0-Start selbstbewusst im Interview aus der Kabine erklärte, er sehe kein Team, das besser sei als die Packers, und halte eine ungeschlagene Saison für möglich.
Nach der Pleite gegen Cleveland war genau dieses Thema LaFleur ein Dorn im Auge.
"Das Ziel ist jede Woche 1-0 zu gehen"
Ohne Walker beim Namen zu nennen, reagierte der Coach deutlich: "Diese Liga ist eine Woche für Woche Liga, das darf man nie aus den Augen verlieren. Das Ziel ist es, jede Woche 1-0 zu gehen. Es kotzt mich an, wenn wir anfangen, über Dinge zu reden, die weit in der Zukunft liegen."
Niederlage als Warnschuss
Die Packers hatten in Cleveland eine zehn Punkte Führung kurz vor Schluss verspielt und wurden für ihre Fehler hart bestraft. 14 Strafen, ein geblocktes Field Goal sowie Loves späte Interception ebneten den Browns den Weg zum Sieg.
Mit einer Bilanz von 2-1 bleibt Green Bay im Soll, muss aber Antworten finden. Running Back Josh Jacobs versprach, dass das Team eine Reaktion zeigen werde: "Ich weiß, wir werden nächste Woche hungrig rauskommen. Mir tut leid, wer uns dann sieht."