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Lions atmen auf: Arnold entgeht Saison-Aus

kicker

Cornerback Terrion Arnold hat sich bei seiner Schulterverletzung offenbar nicht so schwer verletzt, wie zunächst befürchtet. Der Defensive Back der Detroit Lions zog sich die Blessur am Sonntag im Spiel gegen die Cincinnati Bengals zu, als er im dritten Viertel bei einem Tackleversuch unglücklich auf die rechte Schulter fiel.

Zunächst gingen die Teamärzte und Head Coach Dan Campbell davon aus, dass es sich um eine saisonbeendende Verletzung handeln könnte - eine Schocknachricht für den jungen Starter. Doch eine zweite ärztliche Meinung brachte nun die Wende: Arnolds Verletzung ist nicht so gravierend, er wird keine Operation benötigen und soll im Laufe der nächsten Wochen wieder ins Training zurückkehren können.

Erleichterung nach Schockmoment

Arnold war im Spiel gegen die Cincinnati Bengals im dritten Viertel nach einem Tackle-Versuch zu Boden gegangen und musste mit sichtbaren Schmerzen vom Feld gebracht werden. Schon in Week 4 gegen Cleveland hatte er Probleme an derselben Schulter. "Als ich die erste Diagnose bekam, wollte ich einfach nur weinen", sagte Arnold offen. "Ich liebe es, Football zu spielen, draußen mit meinen Jungs zu stehen. Und ausgerechnet in dem Spiel, in dem ich mich endlich wieder frei gefühlt habe, passiert so etwas."

Der 23-Jährige sprach auch über private Belastungen in den vergangenen Wochen: "Ich hatte viel außerhalb des Feldes um die Ohren. Dieses Spiel war das erste Mal, dass ich einfach loslassen konnte - das hat mir viel bedeutet."

Campbell bestätigt: Kein OP-Bedarf, aber Geduld nötig

Head Coach Dan Campbell hatte zu Wochenbeginn noch befürchtet, Arnold könne "für eine lange Zeit" ausfallen. Nach der zweiten Untersuchung klang der Trainer jedoch deutlich optimistischer: "Die zweite Meinung war vielversprechend - keine Garantie, aber wir sind in einer abwartenden Phase", sagte Campbell. "Er wird keine Operation brauchen, und jetzt geht es darum, die Entzündung rauszubekommen und die Schulter zu stabilisieren."

Arnold, der 2024 an Position 24 im Draft von Alabama geholt wurde, war bisher Starter in allen fünf Spielen und kam auf 22 Tackles sowie vier Pass-Breakups. Trotz der Verletzung betonte er seinen kämpferischen Geist: "Ich spiele ohne Angst. Niemand ist in dieser Phase der Saison bei 100 Prozent - du gehst einfach raus und gibst alles. Das ist Football."

Lions-Secondary weiter dünn besetzt

Für Detroit bleibt die Situation in der Defensive Backfield trotzdem angespannt: D.J. Reed, der andere Starting-Cornerback, wurde letzte Woche mit einer Hamstring-Verletzung auf die Injured Reserve List gesetzt.

Ersatzmann Amik Robertson wird nun verstärkt zum Einsatz kommen. Campbell lobte den Neuzugang: "Amik ist ein exzellenter Man-Cover-Spieler. Sehr beweglich, selbstbewusst, gute Ball Skills. Wir fühlen uns wohl damit, ihn außen oder im Slot einzusetzen."