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Lions-Offense unter Druck: Morton bleibt gelassen

kicker

Die Niederlage in Green Bay war nicht nur ein Rückschlag, sie offenbarte auch historische Schwächen in der Offense. Am Sonntagabend kommt es nun ausgerechnet zum Wiedersehen mit Ex-Coordinator Johnson, der ab dieser Saison die Chicago Bears betreut.

Baustellen in der Offensive Line

Offensive Coordinator John Morton stellte am Donnerstag klar, dass er trotz der enttäuschenden Vorstellung in Woche 1 keine Anzeichen von Nervosität sieht. "Das Beste an der Niederlage ist, dass es das erste Spiel der Saison war. Niemand ist in Panik", sagte Morton im Gespräch mit The Detroit News. "Die Spieler haben eine großartige Einstellung. Wir hatten eine gute Vorbereitung, genauso wie letzte Woche. Am Ende geht es nur um Ausführung und Details. Wir Trainer sind im Fix-it-Business, und genau das machen wir jetzt."

Zum Auftakt hatte die neu zusammengestellte Offensive Line erhebliche Probleme, wodurch Quarterback Jared Goff kaum Entfaltungsmöglichkeiten hatte. Morton betonte jedoch, dass diese Fehler in den Trainingseinheiten dieser Woche korrigiert wurden und sich gegen die Chicago Bears nicht wiederholen sollen. "Diese Dinge sind adressiert worden und werden behoben sein", so Morton.

Viele Fans sehen das anders. Auf Social Media wurde Morton bereits nach nur einem Spiel scharf kritisiert, einige forderten sogar seinen Rauswurf. Gerade nach der erfolgreichen Offensive-Ära unter Ben Johnson ist die Erwartungshaltung in Detroit hoch.

St. Brown hält dagegen - Alles hängt vom Bears-Spiel ab

Star-Receiver Amon-Ra St. Brown widersprach der aufkommenden Hysterie in seinem Podcast The St. Brown Brothers. Er erinnerte daran, dass auch Johnson als neuer Coordinator Zeit gebraucht habe, bis die Offense funktionierte. "Fans übertreiben da ein bisschen. Neue Coaches müssen erstmal ihre Abläufe finden und alle auf einen Nenner bringen. Es ist erst Woche eins", erklärte St. Brown.

Noch vor wenigen Tagen hatte der deutsche Receiver mit einer humorvollen Note angekündigt, Johnson beim Wiedersehen auszubuhen. Diesmal setzte er einen ernsteren Ton: "Wir müssen das Spiel gegen die Bears gewinnen. Passiert das, redet keiner mehr über diese Themen."

Druck auf beiden Seiten: Campbell und Johnson versprechen Fans den Sieg

Auch Ben Johnson steht mit seinen Bears bereits unter Druck: Nach der Auftaktniederlage gegen die Vikings will Chicago unbedingt einen Fehlstart vermeiden. Entsprechend versprachen beide Head Coaches ihren Fans in den Pressekonferenzen vor dem Spiel einen Sieg - ein klares Zeichen für den Druck auf beiden Seiten inmitten des emotionalen Wiedersehens.

Ein 0-2-Start würde die Diskussionen über Mortons Zukunft in Detroit weiter anheizen. Mit einem Sieg in Chicago könnten die Lions jedoch schnell Ruhe in die Debatte bringen und zeigen, dass die Offense auch ohne Ben Johnson konkurrenzfähig bleibt.