Statt Ausreden zu suchen, richtete Mahomes den Blick nach innen - auf sich selbst und auf seine Mitspieler. "Wir müssen als Team besser sein - in allen Phasen", lautete seine schonungslose Analyse nach der Monday-Night-Niederlage.
Ernüchterung trotz starker Zahlen
"Wir hatten gute Stats, aber das zählt nicht, wenn du am Ende verlierst", sagte Mahomes nach dem Spiel. Trotz 318 Passing-Yards und einer insgesamt soliden Offensivleistung blieb das Resultat enttäuschend. "Ich muss als Anführer besser sein, smarter spielen und meiner Defense mehr helfen", ergänzte er.
Der 30-Jährige machte keinen Hehl daraus, dass die Chiefs in mehreren Bereichen hinter ihren Ansprüchen zurückblieben. "Es reicht nicht, ein paar gute Drives zu haben. Wir müssen über 60 Minuten konsequent spielen - Offense, Defense, Special Teams. Alles hängt zusammen."
Selbstkritik statt Schuldzuweisungen
Mahomes übernahm die Verantwortung klar und deutlich: "Ich muss bessere Entscheidungen treffen und Ballverluste vermeiden, das liegt an mir." Besonders in engen Spielen, so der Quarterback, müsse man Ruhe bewahren und Chancen nutzen.
"Ich darf mich nicht auf einzelne Statistiken oder Drives konzentrieren", sagte Mahomes. "Ich muss das Spiel als Ganzes sehen, das große Bild." Seine Worte wirkten weniger wie eine Rechtfertigung als vielmehr wie eine ehrliche Bestandsaufnahme eines Leaders, der weiß, dass seine Mannschaft aktuell unter ihren Möglichkeiten spielt.
Lernen aus der Niederlage
Trotz aller Enttäuschung ließ Mahomes den Blick nach vorn nicht vermissen. "Wir werden daraus lernen", betonte er. "Solche Spiele zeigen dir, wer du bist und wie du reagierst." Für ihn ist klar: Wenn die Chiefs wieder auf Titelkurs kommen wollen, muss der Fokus zurück auf Präzision und Teamgeist gelegt werden.