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"Mir egal, was andere sagen" - Williams kontert nach Kritik

kicker

Nach dem Last-Second-Erfolg in Washington stand Williams wegen angeblich unpräziser Pässe und "Glück" bei einem Touchdown-Pass in der Kritik. "Die Leute werden immer etwas zu sagen haben", erklärte Williams nach dem Training seines Teams unter der Woche.

"Ob wir gewinnen oder verlieren - sie reden. Es war Glück, es war kein Glück - sie reden. Man spielt gut oder schlecht - sie reden. Es ist egal. Uns interessiert nur, was hier im Gebäude passiert und mit diesen Jungs. Mehr kann ich dazu nicht sagen."

Aikmans Kritik und Williams’ Reaktion

Hintergrund: Während der TV-Übertragung des Spiels auf ABC sagte Experte Troy Aikman, Williams müsse "besser darauf achten, wo er den Ball platziert", um seinen Receivern mehr Yards nach dem Catch zu ermöglichen. Besonders bei einem 55-Yard-Touchdown-Pass auf D’Andre Swift sprach Aikman von "ein bisschen Glück auf Seiten Chicagos".

Williams reagierte darauf mit einem augenzwinkernden Instagram-Post: "'Es war Glück' - T.A. Whooptie Doo." Später erklärte der Quarterback lachend: "D’Andre hat einfach einen großartigen Spielzug gemacht, und [Aikman] hatte offenbar etwas über uns oder mich zu sagen. Wir haben das Spiel gewonnen, ich habe nur ein bisschen Spaß daraus gemacht."

Johnson äußert sich zum Vorfall

Auch Head Coach Ben Johnson äußerte sich nach dem Sieg zu den Kommentaren. "Es klang so, als wären einige Leute nicht begeistert davon, wie wir derzeit gewinnen", sagte er im Gespräch mit Teamreporter Jeff Joniak. "Aber in dieser Liga zählt jeder Sieg - egal, wie er zustande kommt."

Auf die Frage, ob ihn Aikmans Ausdruck überrascht habe, antwortete Johnson trocken: "Vielleicht hatte ich einfach den Ton aus. "Und weiter: "Wir müssen uns diesen Respekt erst verdienen. Von den anderen Teams, aber auch von außen. Jeder wird seine Meinung haben, aber wir wissen, was wir hier aufbauen. Je länger wir zusammenarbeiten, desto stärker spüren wir, dass hier etwas wächst."

Motivation statt Ablenkung

Williams betonte, dass er Kritik nicht als Belastung, sondern als zusätzlichen Antrieb sieht: "Wenn man wettbewerbsorientiert ist - wie Coach [Johnson], ich oder andere Spieler - dann nutzt man solche Aussagen manchmal als Motivation. Aber man darf ihnen nicht so viel Gewicht geben, dass sie einen negativ beeinflussen."

Mit dem Sieg über Washington verlängerten die Bears ihre Erfolgsserie auf drei Spiele. In Woche 7 wartet mit den New Orleans Saints der nächste Härtetest. Williams will den Fokus derweil weiter auf das Team legen: äußere Stimmen interessieren ihn nicht, die Ergebnisse auf dem Feld schon.