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Nach fragwürdigem Tweet: A.J. Brown entschuldigt sich

kicker

Nach dem 31:25-Erfolg der Philadelphia Eagles gegen die Tampa Bay Buccaneers hatte A.J. Brown mit einem rätselhaften Social-Media-Beitrag für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. Fans und Medien spekulierten, ob der Wide Receiver mit seiner Rolle in der Offensive unzufrieden sei.

Nachdem sich bereits Head Coach Nick Sirianni zu dem Post geäußert hatte, nutzte nun Brown die Gelegenheit, um vor den versammelten Reportern Stellung zu beziehen. Dabei übernahm er die Verantwortung für seine Aktion, sprach offen über seine Frustration und stellte klar, dass seine Botschaft nicht gegen Mitspieler oder Coaches gerichtet gewesen sei.

Klarstellung nach Bibel-Zitat

Nach dem Sieg gegen Tampa Bay hatte Brown auf X ein Bibelzitat geteilt: "Wenn du nicht willkommen bist, nicht beteiligt bist, zieh dich leise zurück. Mach keine Szene, sondern mach dich auf den Weg."

Viele Fans deuteten dies als Zeichen von Unzufriedenheit. Auf einer Pressekonferenz räumte Brown nun ein: "Ich habe meine Frustration überkochen lassen. Ich hatte die Chance, das zu korrigieren, und habe es nicht getan. Das ist mein Fehler."

"Tweet war nicht gegen Team gerichtet"

Der 27-Jährige stellte klar, dass seine Botschaft nicht gegen Head Coach Nick Sirianni, Quarterback Jalen Hurts, den GM oder andere Teammitglieder gerichtet war. "Ich habe offene Kommunikation mit meinen Coaches und mit Jalen. Wir sprechen jede Woche über unsere Abstimmung", so Brown.

Trotz des perfekten Saisonstarts läuft es im Passspiel der Eagles noch nicht rund. Brown forderte mehr Verantwortung: "Es ist fair, den Ball zu wollen, um uns in Schwung zu bringen. Wenn das Spiel auf dem Spiel steht, will ich diese Momente." Gleichzeitig betonte er: „Das ist mein Zuhause. Ich liebe es hier."

Der Vorfall sorgt auch ligaweit für Kopfschütteln - Verständnis dafür, trotz eines 4-0-Starts so viel Frust öffentlich zu machen, gibt es kaum:

Chiefs-Star Travis Kelce kommentierte Browns Tweet in seinem Podcast deutlich: "Du bist 4-0, Boss. Komm schon, Mann… Es ist für A.J. gerade offensichtlich frustrierend, deshalb geht er damit in die sozialen Medien. Wenn ich Frust zeige, dann meistens, weil unsere Offense nicht ins Rollen kommt. Aber ehrlich gesagt fällt es mir schwer, wütend zu werden, wenn wir gewinnen, Punkte machen und Footballspiele gewinnen."

Für A.J. Brown geht es nun mit den Eagles gegen die Denver Broncos weiter. Dort will der Wide Receiver seinen Frust hinter sich lassen und wieder mit Leistungen auf dem Feld statt mit Nebenschauplätzen für Schlagzeilen sorgen.