Fehlercode: %{errorCode}

Nach Jets-Debakel: Krisensitzung in Cincinnati

kicker

Nach der bitteren 38:39-Heimniederlage gegen die New York Jets hat die Defensive der Cincinnati Bengals die Konsequenzen gezogen - mit einer spielerinternen Krisensitzung am Montag.

Die Jets, bis dahin sieglos und ohne ihren Star-Receiver Garrett Wilson, erzielten erstmals seit 25 Jahren über 500 Yards und mindestens 35 Punkte in einem Spiel.

Golden: "Das war inakzeptabel"

Defensive Coordinator Al Golden zeigte Verständnis für das interne Treffen der Spieler: "Ich weiß nicht, was genau besprochen wurde - und das sollte ich auch nicht. Aber die Tatsache, dass es einberufen wurde, zeigt, dass hier Dringlichkeit herrscht, wie es sein sollte. Denn wir dürfen der Offense und den Special Teams so etwas nicht noch einmal antun."

Head Coach Zac Taylor hatte bereits unmittelbar nach dem Spiel klar gemacht, dass die Defense Führung brauche: "Einer der Jungs muss jetzt vorangehen und Verantwortung übernehmen." Am Montag ergänzte er: "Wir haben gute Spieler in diesem Raum. Es braucht keine radikalen Änderungen, aber wir müssen auf allen Ebenen fundamentaler spielen."

Zahlen zeigen das Ausmaß der Krise

Nach acht Spieltagen rangiert Cincinnati defensiv am unteren Ende nahezu aller wichtigen Statistiken. Die Bengals belegen ligaweit nur den 30. Platz bei den Punkten pro Drive (2,76), liegen bei den zugelassenen Yards pro Play (6,2) sogar auf dem letzten Rang und stehen auch bei der Third-Down-Stop-Quote (48,5 Prozent) auf einem enttäuschenden 31. Platz.

Defensive Coordinator Al Golden, der sich in seiner ersten Saison in dieser Rolle befindet, führte die Probleme vor allem auf mangelnde Konstanz zurück: "Wir können diese fehlerhaften Plays, die uns das Genick brechen, einfach nicht abstellen. Ich muss den Jungs helfen, einen klaren Weg zum Erfolg zu finden."

Auf der Suche nach Stabilität

Mit einer Bilanz von 3-5 droht Cincinnati in der AFC North den Anschluss zu verlieren. Vor der Bye Week trifft das Team auf die Chicago Bears (4-3) - eine Partie, die bereits als Richtungsweiser gilt. "Es geht nicht ums Fingerzeigen", stellte Golden klar. "Es geht darum, was jeder Einzelne besser machen kann, damit wir so etwas nicht noch einmal erleben."

Die Bengals hoffen, dass das interne Meeting der Defense den Weckruf liefert, der dringend nötig ist - bevor die Saison endgültig zu entgleiten droht.

NFL-Sonderheft von kicker und football-world jetzt vorbestellen