Die Indianapolis Colts sind historisch gut in die neue Saison gestartet. Auch gegen die hoch gehandelten Denver Broncos sicherten sich Quarterback Daniel Jones und seine Teamkollegen einen Erfolg.
Das Ende der Partie war jedoch dramatisch. Ursprünglich hatte Kicker Spencer Shrader das Field Goal aus 60 Yards daneben geschossen. Aufgrund einer Leverage-Strafe gegen Dondrea Tillman erhielten die Colts aber 15 Yards Raumgewinn, sodass Shrader im zweiten Anlauf doch noch den Sieg absichern konnte. Die Entscheidung sorgte im Nachgang für Proteste seitens der Broncos, da sie diese nicht nachvollziehen konnten.
Payton gesteht Fehler ein
Schiedsrichter Craig Wrolstad hat diese Entscheidung aber verteidigt. "Als Verteidiger darf man sich nicht mit der Hand an einem Gegner oder Mitspieler abstützen, um sich in die Luft zu stoßen und einen Kick zu blocken", schilderte er nach der Partie. "In diesem Fall kam die Nummer 92 (Dondrea Tillman, Anm. d. Red.) über die Linie zum rechten Guard, legte seine Hände auf ihn und stieß sich ab, um sich in die Luft zu erheben und den Kick zu blockieren. Das ist nicht erlaubt."
Daher entschied er sich gemeinsam mit seiner Crew eine übliche Strafe von 15 Yards Raumgewinn für das gegnerische Team zu verhängen. "Da es sich in diesem Fall um den letzten Spielzug der Partie gehandelt hat und es ein Foul der Defense war, haben wir das Spiel um einen zeitlosen Spielzug verlängert", erklärte Wrolstad weiter.
Auch Head Coach Sean Payton hat sich zu der Entscheidung geäußert und sie als richtig anerkannt. "Diese Situation geht auf meine Kappe", meinte der Broncos-Trainer. "Die Aufstellung war falsch." Tillmann und Eyioma Uwazurike hatten zuvor den Platz gewechselt, aber laut Payton war das Problem vor allem jenes, dass er nur einen normalen Interior Rush gecallt hat.