Die Atlanta Falcons hatten in Week 1 die Chance, die Partie gegen die Tampa Bay Buccaneers zumindest noch in die Verlängerung zu schicken. Da aber Kicker Younghoe Koo ein Field Goal aus 44 Yards daneben setzte, verloren die Falcons die Partie.
Falcons-Coach mit Kritik an Koo
Der Routinier muss nun um seinen Startplatz bangen, denn Head Coach Raheem Morris hat kein klares Bekenntnis zu ihm abgegeben. "Wir müssen uns einen Wettbewerbsvorteil verschaffen", sagte Morris am Montag. "Wir gehen daher raus und sehen uns um. Wir werden Leute holen, die sich dem Wettbewerb stellen."
Überraschend kommt das nicht. Bereits im vergangenen Jahr hatte Koo zu kämpfen und absolvierte die schlechteste Saison seiner Karriere - er traf nur 73,5 Prozent seiner Field Goals.
"Wenn es so läuft, muss man solche Entscheidungen treffen. Das wird besonders dann zum Tragen kommen, wenn man sie nicht trifft. Das sind die harten Wahrheiten in unserem Beruf", so Morris.
Krieg vor Einsatz bei den Falcons?
Da sich sein Coach nun nicht mehr sicher ist, ob er sich auf den 31-Jährigen verlassen kann, könnte es zu einem Wechsel kommen. Davon könnte der deutsche NFL-Profi Lenny Krieg profitieren.
Bereits in der Preseason durfte er im ersten Spiel sich zweimal versuchen: Der erste Schuss aus 57 Yards ging rein, während der zweite aus 53 Yards daneben ging. Derzeit befindet er sich über die Erweiterung des Practice Squads bei den Falcons, könnte aber bis zum dreimal in der Saison in den Gameday Roster gehoben werden. Allerdings darf er nach den aktuellen Regeln nicht über den Extra-Platz in den regulären 53-Mann-Kader aufgenommen werden.
Derweil will Koo seinen Platz nicht kampflos hergeben. "Ich weiß, dass ich besser bin als das", sagte er am Montag. "Ich hatte eine tolle Offseason und ein tolles Training Camp. In den zwei Wochen vor dem Saisonauftakt habe ich mich super gefühlt. Das ist auch noch immer so."