Fehlercode: %{errorCode}

Rassismus-Eklat: Isaiah Rodgers veröffentlicht Hassnachrichten

kicker

Nach der 22:28-Niederlage seiner Minnesota Vikings gegen die Philadelphia Eagles wurde Cornerback Isaiah Rodgers Zielscheibe rassistischer Anfeindungen in den sozialen Medien. Der 27-Jährige machte die Hasskommentare öffentlich und fand deutliche Worte: "Rassismus ist real."

Spielszene wird zum Auslöser für Hasskommentare

Rodgers stand am Sonntag im Mittelpunkt zweier Big Plays, die letztlich den Unterschied machten: Zunächst ließ er ein 79-Yard-Touchdown durch DeVonta Smith zu, später fing A.J. Brown einen 45-Yard-Pass über seine Seite, der das Spiel entschied. Rodgers übernahm nach der Partie die Verantwortung: "Ich nehme das auf mich. Ich bin hierhergekommen, um solche Plays zu machen, und ich weiß, dass ich das kann."

Doch was folgte, ging weit über sportliche Kritik hinaus. In den Stunden nach dem Spiel erhielt Rodgers auf Social Media dutzende beleidigende Nachrichten - einige davon enthielten rassistische Wortwahl. Rodgers veröffentlichte Screenshots auf Instagram, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Einer der Verfasser entschuldigte sich später, doch für Rodgers bleibt der Schaden: "Rassismus ist real", schrieb er in einem begleitenden Post auf X.

Klare Worte der Vikings

Die Minnesota Vikings reagierten am Montag mit einem deutlichen Statement und stellten sich klar hinter ihren Spieler: "Wir sind entsetzt über die rassistischen Beleidigungen gegen Isaiah Rodgers. Für Rassismus ist im Sport und in unserer Gesellschaft kein Platz. Wir stehen voll und ganz hinter Isaiah und allen Spielern, die leider immer wieder mit solchem Verhalten konfrontiert werden."

Rodgers war erst im März von den Philadelphia Eagles zu den Vikings gewechselt. In Minnesota hatte er sportlich bereits für Furore gesorgt - etwa in Week 3, als er gegen die Bengals als erster Spieler in der NFL-Geschichte zwei Defensiv-Touchdowns erzielte und zwei Fumbles forcierte - alles in einer Halbzeit. Mit seinem offenen Umgang mit den jüngsten Vorfällen sendet Rodgers ein starkes Signal weit über den Football hinaus: Rassismus hat weder im Sport noch irgendwo sonst einen Platz!