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Nach öffentlicher Kritik an Mitspieler: Tua Tagovailoa entschuldigt sich

kicker

Quarterback Tua Tagovailoa sorgte nach der Niederlage der Miami Dolphins gegen die Los Angeles Chargers für Aufsehen, als er öffentlich die Einstellung einiger Mitspieler infrage stellte. Der 27-Jährige hatte bemängelt, dass "einige Spieler zu teaminternen Meetings zu spät kommen oder gar nicht erscheinen" - eine Aussage, die im Team für Irritation und ligaweit für Schlagzeilen sorgte.

Tua gibt Fehler zu

Nach Tagen voller Diskussionen stellte Tagovailoa am Mittwoch auf der Pressekonferenz der Miami Dolphins klar, dass seine Worte ein Fehler gewesen seien und entschuldigte sich bei seinen Teamkollegen. "Als Anführer dieses Teams habe ich einen Fehler gemacht, und ich stehe dazu", sagte Tagovailoa am Mittwoch vor der Presse. "Ich habe mit meinen Mitspielern und den Führungsspielern gesprochen. Sie kennen mein Herz - meine Absicht war richtig. Aber selbst wenn die Absicht stimmt, kann etwas schnell falsch verstanden werden. Ich hätte das intern klären müssen."

Tagovailoa betonte, dass er aus der Situation gelernt habe: "Ich muss das Team schützen. Ich habe die Emotionen nach dem Spiel zu sehr zugelassen. Was intern passiert, sollte intern bleiben."

McDaniel stellt klar: Fokus auf Cleveland

Head Coach Mike McDaniel bestätigte am Mittwoch, dass das Thema innerhalb des Teams geklärt sei. "Tua hat mit seinen Teamkollegen gesprochen - sowohl in der Gruppe als auch einzeln", sagte McDaniel. "Das war am Montag und heute mit weiteren Gesprächen. Aber wir haben genügend andere Dinge im Kopf - etwa unseren Auftritt gegen ein motiviertes Team der Cleveland Browns."

Der Head Coach machte deutlich, dass er das Kapitel schließen will: "Das Erste, Letzte und Einzige, was ich dazu sagen möchte - und das habe ich heute in mehreren Meetings betont - ist: Unser Fokus liegt auf den Cleveland Browns. Wir haben größere Fische zu braten."

Team steht hinter dem Quarterback

Auch aus dem Locker Room kamen versöhnliche Töne. Center Aaron Brewer erklärte bereits Anfang der Woche, dass interne Themen künftig intern bleiben sollten: "Das ist nichts für die Außenwelt." Tagovailoa habe sich bei seinen Teamkollegen entschuldigt, die Angelegenheit sei damit erledigt.

Die Dolphins stehen nach dem 1:5-Start unter Druck, vor allem offensiv. Tagovailoa sieht in der aktuellen Situation aber keine grundsätzlichen Kulturprobleme. "Ich würde nicht sagen, dass wir ein Kulturproblem haben", betonte er.