Die Patriots hatten White zuletzt sogar inaktiv gestellt, mit dem klaren Ziel, einen Trade einzufädeln. Die Entscheidung fiel also nicht kurzfristig, sondern war Teil einer bewussten Neujustierung im Kader.
Für die 49ers ergibt sich daraus nun die Chance, einen körperlich starken, entwicklungsfähigen Pass-Rusher zu einem vergleichsweise geringen Preis zu bekommen.
Situation in New England
White war 2023 in der zweiten Runde gedraftet worden und zeigte in seinen ersten beiden NFL-Jahren durchaus Potenzial. Fünf Sacks in der vergangenen Saison ließen auf einen größeren Sprung hoffen. Doch unter dem neuen Scheme in New England verlor der 26-Jährige zuletzt seinen Platz in der Rotation.
In der Folge kam er nur noch auf 26 Prozent der Defensiv-Snaps, auch weil Mitspieler K’Lavon Chaisson sowie Verletzungen und Krankheitsphasen ihm Spielzeit wegnahmen.
Warum der Trade Sinn ergibt
Für die Patriots ist es ein klassischer "Value Trade": Man erhält einen höheren Pick und verliert dafür einen Spieler, der im aktuellen System keine Rolle mehr spielte.
Die 49ers dagegen setzen auf Tiefe im Pass Rush - insbesondere nach den jüngsten Ausfällen und Fluktuationen in der Secondary. White bringt Explosivität und Power im One-on-One und dazu eine körperliche Präsenz - Eigenschaften, die der regelmäßig dezimierten Niners-Defense gut zu Gesicht stehen.
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