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Parsons wollte immer ein Cowboy bleiben

kicker

Micah Parsons hatte nie die Absicht, in dieser Saison auf der Tribüne Platz zu nehmen. Wäre der spektakuläre Trade in der vergangenen Woche nicht zustande gekommen, hätte der Linebacker beim Saisonauftakt im Trikot der Dallas Cowboys auf dem Feld gestanden.

Das stellte sein Agent David Mulugheta in der ESPN-Sendung First Take  klar.

Kein geplanter Holdout

Mulugheta betonte, dass die Cowboys nie die Information erhielten, Parsons wolle nicht antreten. "Micah liebt das Spiel zu sehr. Er wäre auf jeden Fall aufgelaufen", so der Agent.

Zugleich habe Parsons erste Wahl immer Dallas geheißen: "Er wollte Cowboy bleiben. Das war von Anfang an unser Ziel."

Streitpunkt Vertragsgespräche

Nach Angaben von Agent David Mulugheta scheiterten Verhandlungen daran, dass Cowboys-Owner und -GM Jerry Jones glaubte, sich in einem persönlichen Gespräch bereits mit Parsons geeinigt zu haben.

Parsons habe dort lediglich aus Respekt genickt, aber keinen Vertrag verhandelt. "Da ist eine Macht-Dynamik im Spiel: Auf der einen Seite der Besitzer, auf der anderen ein 25-jähriger Spieler", erklärte Mulugheta. Jones spricht bis heute von einem Handshake-Agreement.

Die Packers gaben Parsons schließlich den Zuschlag - mit einem Vierjahresvertrag über 188 Millionen Dollar, davon 120 Millionen garantiert.

Das Angebot der Cowboys soll zwar eine Rekordsumme für Nicht-Quarterbacks enthalten haben, allerdings mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Laut Mulugheta hätte Parsons dadurch bis zu 70 Millionen Dollar an künftigen Einnahmen verlieren können. "Der Teufel steckt im Detail", sagte er.