"Ich weiß es ehrlich gesagt nicht", äußerte sich Meyers am Mittwoch vor den Medien über mögliche Gespräche. "Ich mache mir keinen Kopf. Wenn es nicht klappt, werde ich trotzdem meinen Weg gehen."
Der Receiver hatte gehofft, noch vor dem Saisonauftakt am Sonntag gegen die New England Patriots eine Verlängerung zu unterschreiben. Nachdem jedoch keine Einigung zustande kam, stellte er sogar einen Trade-Antrag, aber die Raiders lehnten ab. Meyers bleibt offen für Gespräche während der Saison, betont jedoch, dass die Bedingungen für beide Seiten passen müssen. "Sie schauen, ob sie mich hier haben wollen. Ich schaue, ob ich überhaupt hierbleiben will. Am Ende wird man sehen, wie es sich entwickelt."
Meyers bleibt professionell
Meyers‘ aktueller Vertrag bringt ihm ein Grundgehalt von 10,5 Millionen US-Dollar bei einem Cap Hit von knapp 15 Millionen. Garantierte Zahlungen enthält der 2023 unterschriebene Dreijahresvertrag über 33 Millionen US-Dollar nicht mehr. Trotz der Situation dachte Meyers nicht an einen Holdout: "Wenn es nicht auch um meine Teamkollegen ginge, hätte ich es vielleicht wie alle anderen gemacht. Aber man muss lernen, Business und Football zu trennen."
Raiders General Manager John Spytek lobte Meyers deshalb zuletzt als "absoluten Profi", der trotz der komplizierten Situation im Training voll mitzieht. Generell hat sich der Receiver zuletzt mit starken Leistungen für eine Verlängerung empfohlen: In der Saison 2024 fing er 87 Pässe für 1027 Yards und vier Touchdowns, dazu kam eine sehr niedrige Drop-Rate von 1,6 Prozent. In den vergangenen vier Jahren übertraf er jeweils die Marke von 800 Yards.
"Ich habe genug gezeigt, um hier bleiben zu dürfen", erklärte Meyers selbstbewusst. "Ich dachte, die Raiders sehen das genauso. Offenbar nicht. Es ist, wie es ist."
Die endgültige Entscheidung in der Vertragsfrage des Wide Receivers wird demnach also nochmal vertagt.